Neue Bezirksvize-Chefin
Katharina Weninger: Von Fußball bis Politik

Katharine Weninger im Café: Hier redet sie gerne mit den Meidlingern.
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"Meidling hat mehr zu bieten als die meisten Meidlinger wissen", ist Katharina Weninger (SPÖ) überzeugt. Ein Porträt über die neue Vize-Bezirksvorsteherin.

MEIDLING. Die neue Bezirksvorsteher-Stellvertreterin ist viel in Meidling unterwegs und das meistens mit dem Scooter. Dabei verzichtet sie bewusst auf den Elektro-Antrieb und setzt auf ihre Muskelkraft.

"Ich bin eher der analoge Typ", schmunzelt die 33-Jährige. So setzt sie auf Notizbuch und Kugelschreiber, anstatt alles elektronisch im Handy oder Tablet zu notieren. Da kann sie noch hinzufügen oder unterstreichen, was sonst eher schwierig geht.

Buch anstatt E-Reader

"Ich habe auch noch Bücher und keine E-Books", ist sie stolz. Allerdings hört sie gerne Hörbücher, wenn sie unterwegs ist.

Digitale Ausnahme ist auch der elektronische Kalender. "Der ist einfach notwendig, weil meine Mitarbeiter auch auf meine Termine zugreifen können müssen", gesteht Weninger. Als Bundesgeschäftsführerin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands setzt sie sich mit ihrem Team vor allem für die Kleinunternehmer ein. "Sie sind wichtig und stellen den Großteil der Unternehmer dar, werden aber zu wenig beachtet", so die Meidlingerin.
"Man muss den kleinen Familienbetrieben eine Chance geben und ihnen helfen gegen Konkurrenz wie Amazon. Sie haben schließlich jahrelang sichere Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt", bricht sie eine Lanze für die klein- und mittelständischen Unternehmen.

Dabei ist sie viel unterwegs. "Das ist nötig, so bekomme ich ein G'spür für die Geschäftsleute", so Weninger. Sie sitzt oft und gerne in den kleinen Beisln im Bezirk, dem "zweiten Wohnzimmer der Meidlinger" und spricht mit den Gästen.

Meidlingerin aus Passion

Aufgewachsen ist sie in Perchtoldsdorf. Mit 18 Jahren kam sie dann nach Wien, um Politikwissenschaft zu studieren. Dass Meidling ihre neue Heimat ist, ist kein Zufall. "Meidling hat mehr zu bieten als die meisten wissen", schwärmt sie vom Zwölften. Die Altmannsdorferin kann sich dann auch nicht für ein Lieblingsplatzerl in ihrem geliebten Bezirk entscheiden. "Bei den Cafés ist es das Raimann und das Haus-Café im Big Point", gibt sie dann doch zu. Auch im U4 oder im Hügelpark am Schöpfwerk ist sie gerne.

Viktoria und Paso Doble

"Und natürlich der Viktoria-Platz, wo ich aber leider viel zu selten hinkomme", gesteht der begeisterte Fußballfan. Ihr Lieblingsklub: Rapid. Als Kind hat sie selbst gekickt, aber "ich habe festgestellt, dass meine Begabung im Fußball-Schauen liegt", gesteht sie offen ein.

Dafür tanzt die Meidlingerin gerne. "Am liebsten Wiener Walzer und Paso Doble", so Weninger. Schon als Kind hat sie gerne die alten amerikanischen Tanzfilme gesehen. Vor allem Gene Kelly hat es ihr angetan.

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