Erste Bürgermeisterin in Perchtoldsdorf (mit Video)
"Bewohner noch mehr einbinden"

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BEZIRK MÖDLING. Die ersten Wochen im Amt verliefen für Kö, sie ist in Perchtoldsdorf die erste Frau, die dieses Amt bekleidet, arbeitsam: "Auch wenn ich seit 2005 im Gemeinderat bin und die Abläufe kenne, gilt es doch, mich in viele Bereiche einzuarbeiten und Details näher kennen zu lernen, außerdem wurden schon zahlreiche Antrittsbesuche absolviert."

Herausforderung Parken

Einer davon führte sie auch zum Bezirksvorsteher des angrenzenden Wiener Gemeindebezirks, wo es auch ein aktuelles Thema zu besprechen gab, führt Wien doch ab kommendem März das flächendeckende Parkpickerl ein. In Perchtoldsdorf wird man darauf mit der Einführung neuer Kurzparkzonen reagieren, für Anrainer-Parkkarten sollen lediglich die Verwaltungsgebühren anfallen. Den Anfang macht die Zone "Sonnberg Nord", wo voraussichtlich im September die erste neue Kurzparkzone eingeführt wird.

Video: Drei Fragen an...

Verkehr und Wohnen

Ein weiteres Anliegen ist Kö, entsprechend dem Perchtoldsdorfer Mobilitätskonzept, im Gleichklang mit den Gemeinden des Bezirks den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen: "Wir wollen alles, das in unserer Macht steht, tun, um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Die Angebote müssen aber natürlich auch angenommen werden." Ein Grund für den zunehmenden Verkehr ist natürlich der starke Zuzug, und in den letzten Jahren ist der "Speckgürtel" rund um Wien als Wohnort noch attraktiver geworden. So ist sich auch Kö bewusst: "Großvolumiger Wohnbau ist unsererseits nicht gewollt, so haben wir auch im Ortsentwicklungskonzept festgehalten, dass Perchtoldsdorf nicht über 18.000 Einwohner wachsen soll", möchte Kö hier die Linie ihres Vorgängers fortführen.

Schwerpunkt Familie

Noch intensiver fortführen möchte die neue Ortschefin aber auch jene Projekte, die auch bislang schon ihre "Babys" waren: Sowohl das Projekt "Familienfreundliche Gemeinde" als auch die "Fair Trade Gemeinde" gehen auf meine Initiative zurück, und hier soll auch ein Schwerpunkt meiner zukünftigen Arbeit liegen", so Kö. Diese Initiativen sollen auch dazu dienen, die Bewohner an den Ort zu binden, nicht immer eine leichte Aufgabe in einer Gemeinde mit vielen "Zugezogenen": "Wir wollen die Menschen, die bei uns leben auch stärker an den Ort binden: Einerseits indem man ihnen die vielen Traditionen (Stichwort Weinhauer) näherbringt, andereseits über die vielen kulturellen Veranstaltungen."

Sommergespräche

Die Möglichkeit, ihre neue Bürgermeisterin näher kennen zu lernen, bekommen die Perchtoldsdorfer auch im Rahmen der Sommergespräche (nächster Termin am 7. August am Marktplatz), bei denen auch verschiedenste Anliegen unkompliziert besprochen werden können. Für den 24. September ist dann unter dem Titel '100% Perchtoldsdorf' ein großes Event am Katzberger-Platz geplant, bei dem wieder Gemeinderäte und Abteilungen sich und ihre Themen präsentieren.

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