Bezirk Mödling
Die Gumpoldskirchner Natursteinmauer wächst weiter
- In dem auf zwei Jahre angelegten Projekt soll die Gumpoldskirchner Natursteinmauer weiter anwachsen.
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Gemeinschaftsprojekt stärkt Biodiversität, Kulturlandschaft und traditionelles Handwerk.
BEZIRK MÖDLING. Entlang der Weinbergstraße am Abhang des Anningers wächst die Gumpoldskirchner Natursteinmauer Stück für Stück weiter. Das im Rahmen eines Biodiversitätsfondsprojekts gestartete Vorhaben wird nach den ersten Arbeiten durch eine handwerklich versierte Gruppe aus der Modellregion Thermenlinie nun von Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines Fortbildungskurses des Biosphärenparks Wienerwald fortgesetzt.
Das Gemeinschaftsprojekt vereint zahlreiche positive Effekte: Die Biodiversität wird gefördert, die Kursteilnehmenden erwerben praktische Kenntnisse im Bau von Trockensteinmauern, und die Kulturlandschaft rund um Gumpoldskirchen wird durch ein von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkanntes Handwerk nachhaltig aufgewertet.
- Umweltgemeinderätin Maria von Balthazar, Bürgermeisterin Dagmar Händler, Obfrau der Modellregion Thermenlinie Vzbgm. Natalie Scharschon, Modellregion Thermenlinie-Geschäftsführerin Louisa Schauer und Nina Kovacs vom Biosphärenpark Wienerwald.
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Unterstützt wird das Projekt durch die Modellregion Thermenlinie über den Biodiversitätsfonds sowie regionale Partnerorganisationen. Dazu zählen die Marktgemeinde Gumpoldskirchen, die KLAR! Thermenlinie, der Biosphärenpark Wienerwald, ein Landschaftspflegeverein und Landimpulse. Ziel der Kooperation ist es, Fachwissen zu bündeln und die Bedeutung von Biodiversität sowie den Wert historischer Kulturlandschaften stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
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Trockensteinmauern erfüllen dabei mehrere wichtige Funktionen: Sie sichern Hänge, zeichnen sich durch ihre besondere Langlebigkeit aus und bieten wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig trägt das Projekt dazu bei, ein traditionelles Handwerk zu erhalten und weiterzugeben.
Naturschutz und Handwerkskunst
„Trockensteinmauern verbinden Naturschutz, Landschaftspflege und Handwerkskunst auf einzigartige Weise. Mit diesem Projekt schaffen wir einen Mehrwert für Mensch und Natur und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft“, betonen Bürgermeisterin Dagmar Händler, Vizebürgermeisterin und Obfrau der Modellregion Thermenlinie Natalie Scharschon, Umweltgemeinderätin Maria von Balthazar, die Geschäftsführerin der Modellregion Thermenlinie, DI Louisa Schauer, sowie Nina Kovacs vom Biosphärenpark Wienerwald. Bei einem gemeinsamen Besuch dankten sie allen Mitwirkenden für ihr Engagement.
Das Projekt ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt. In dieser Zeit soll die Natursteinmauer weiterwachsen und als sichtbares Zeichen für gelebten Naturschutz, regionale Zusammenarbeit und den Erhalt traditioneller Handwerkskunst dienen.
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