Große Trauer um Franz Zodl

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Mit Franz Zodl hat Gumpoldskirchen einen seiner großen Söhne verloren. Er starb mitten in der Aufführung von „Die Gigerin von Wien“ im Gloria Theater in Wien-Floridsdorf.
GUMPOLDSKIRCHEN/WIEN. Bange Minuten am Abend des 18. September im Gloria Theater. Franz Zodl mimt einen singenden Kellner, als er plötzlich das Bewusstsein verliert. Theaterprinzipal Gerald Pichowetz leistet noch erste Hilfe, die Rettung ist nur wenige Minuten später vor Ort, doch für Franz Zodl kommt jede Hilfe zu spät. Die Vorstellung wird abgebrochen, die 250 Besucher nach Hause geschickt.
„Glücklich war er, als er gegangen ist“, sagt Wilhelm Turecek, Obmann der Wiener Gastronomie im ORF-Interview. Das Theater war sein großes Hobby, seit er im Vorjahr als Koch in Pension gegangen ist.
Seinem Heimatort Gumpoldskirchen, wo er am 14. August 1944 geboren wurde, ist er stets verbunden geblieben. Er hat bei den Gumpoldskirchner Spatzen gesungen, trat im Rahmen des Kultursommers einmal im Jahr gemeinsam mit Sieglinde Michalko beim Heurigen Pinter auf und kam auch sonst regelmäßig zu Besuch.
In der Erde seiner Heimat soll Franz Zodl nun auch seine letzte Ruhestätte finden: Am 9. Oktober um 11 Uhr wird er am Ortsfriedhof von Gumpoldskirchen zu Grabe getragen.

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