Musterung des Jahrgangs 2002

Die „Jungmänner“ des heurigen Stellungstermins mit Gustav Posset, (links), Bürgermeister Ferdinand Köck (3. vr), Michael Dorfstätter (r) und Sebastian Mayer (2. vl).
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  • Die „Jungmänner“ des heurigen Stellungstermins mit Gustav Posset, (links), Bürgermeister Ferdinand Köck (3. vr), Michael Dorfstätter (r) und Sebastian Mayer (2. vl).
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GUMPOLDSKIRCHEN | Jährlich werden in Österreich rund 40.000 junge Männer im Rahmen der Stellung, oft auch „Musterung“ genannt, untersucht.

Am 19. und 20. Februar 2020 fanden die Musterungen in St. Pölten für junge Männer aus Gumpoldskirchen des starken Geburtenjahrgangs 2002 statt. 20 „Jungmänner“ aus Gumpoldskirchen wurden dabei auf Herz und Nieren auf ihre Tauglichkeit untersucht. Das erfreuliche Resultat: fast alle sind tauglich!

Am 20. Februar 2020 lud die Marktgemeinde Gumpoldskirchen – einer langen Tradition folgend – die „Gemusterten“ zu einem gemeinsamen Abendessen ins „Clubhouse“ ein, wo sie von Bürgermeister Ferdinand Köck und Michael Dorfstätter sowie Sebastian Mayer vom Roten Kreuz Mödling empfangen wurden. Acht der Burschen folgten der Einladung, ließen sich die Hamburger-Spezialitäten schmecken und erzählten von ihren Erlebnissen während ihrer 1 ½-tägigen Stellung und ihren Zukunftsplänen.

Ein Teil der Stellungspflichtigen wird den Präsenzdienst beim Österreichischen Bundesheer absolvieren, während sich der Rest als Zivildiener beim Roten Kreuz bzw. anderen Stellen bewerben wird.

Musterung

Die Musterung ist eine Untersuchung der körperlichen und geistigen Eignung eines Menschen für den Wehrdienst. Musterungen gibt es nicht erst seit der Einführung der gesetzlichen Wehrpflicht zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Schon bei der Werbung der Landsknechte und Söldner, aber auch bei der Aushebung von Untertanen zur Landesdefension gab es Musterungen.
Als Musterung bezeichnete man in der „Alten Armee“ auch die periodisch stattfindenden Besichtigungen der Truppen, Pferde und Geschütze. Diese Besichtigung entspricht etwa, im Gegensatz zur Rekrutenbesichtigung, der heutigen „Kompanie-Besichtigung“.[1]

Ablauf in Österreich

Die Musterung, in Österreich „Stellung“ genannt, wird von den zuständigen Stellungskommissionen durchgeführt. Diese befinden sich in Wien, Sankt Pölten, Linz, Graz, Klagenfurt und Innsbruck. Eine Stellungskommission steht unter militärischer Führung und setzt sich aus militärischem Kader, Grundwehrdienern, aber auch aus zivilen Beamten und Vertragsbediensteten zusammen. Eine Stellungskommission ist üblicherweise in Zug-Stärke besetzt. Grundwehrdiener, die in einer Stellungskommission Dienst leisten, und mit Aufgaben mit medizinischem Zusammenhang betraut werden, haben grundsätzlich vor der Verwendung eine knapp vierwöchige Ausbildung als Ordinationsgehilfe zu absolvieren.
Mit Ausmusterung bezeichnet man in Österreich den meist feierlichen Abschluss einer militärischen oder polizeilichen Ausbildung und die damit verbundene Entlassung in den Dienst. Beispiele sind der Abschluss der Grundausbildung mit Angelobung oder der Abschluss der Theresianischen Militärakademie.

Autor:

Alfred Peischl aus Mödling

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