02.09.2014, 20:50 Uhr

Aktion Schutzengel 2014 auch in Gumpoldskirchen

Zur Aktion Schutzengel waren wieder zahlreiche Mitglieder des Gemeinderates erschienen: Bürgermeister Ferdinand Köck, GGR Ing. Walter Promitzer und GR Christian Kamper. Im Hinergrund GGR Jörgen Vöhringer und Margit Möstl beim Verteilen von Klackarmbändern und reflektierenden Aufklebern.

Schutzengel sorgen für mehr Sicherheit auf dem täglichen Schulweg

GUMPOLDSKIRCHEN: Es ist das stete Bestreben, die Schulwege in NÖ noch sicherer zu machen. Die Aktion Schutzengel soll – so wie in den vergangenen Jahren – auf besondere Gefahren hinweisen. Sie findet bereits zum 15. Mal in Niederösterreich statt.

Die Autofahrer sind nach zwei Monaten Ferien nicht mehr gewohnt, dass die Straßen mit Taferlklasslern belebt sind. Sie müssen daher besonders darauf hingewiesen werden, jetzt noch vorsichtiger zu fahren als bisher. Für viele der Kinder beginnt die Schule und sie sind es nicht gewohnt, alleine zur Schule zu gehen. In den ersten Tagen werden sie noch von den Eltern oder anderen Begleitpersonen zur Schule gebracht, aber später sind sie dann auf sich allein gestellt. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte es sich ausdrücklich ins Bewusstsein rufen, dass Kinder vom Vertrauensgrundsatz auszuschließen sind und sein Fahrverhalten dementsprechend anpassen.

Die Aktion Schutzengel soll als bewusstes Markenzeichen für bewusstes Fahrverhalten stehen. Plakate, die bei vor neuralgischen Stellen in Gumpoldskirchen aufgestellt werden, sollen die Autofahrer auf die Gefahren aufmerksam machen.

Bürgermeister Ferdinand Köck, GGR Ing. Walter Promitzer, GGR Jörgen Vöhringer, GR Johann Holzer, Margit Möstl, Philipp Hack und Hubert Wienerl besuchten deshalb die Volksschule und den Kindergarten und verteilten die heurigen Geschenke zur Information für die Kinder. Heuer waren es Klackarmbänder, die mit ca. 12.500 exakt ausgerichteten Mini-Pyramiden pro cm2 einfallendes Licht bündeln und reflektieren und so in der Dunkelheit für die Sicherheit der Kinder sorgen, sowie selbstklebende, reflektierende Aufkleber.




Tipps für einen sicheren Schulweg

1) Sicheren Schulweg auswählen
Beim gemeinsamen Begehen des künftigen Schulweges dem Kind mögliche Gefahren zeigen.

2) Schulweg trainieren
Regelmäßgi üben, aber das Kind dabei nicht überfordern. Keine unnötige Angst machen und nicht ständig ermahnen, öfters loben.

3) Nicht der kürzeste Weg ist immer der sicherste
Der Schulweg sollte nach sicheren Straßen, ampelgeregelten Kreuzungen und Schülerlotsen ausgerichtet werden. Gehen Sie bei zu querenden Kreuzungen in die Knie – so befinden Sie sich auf Augenhöhe des Kindes und sehen Gefahrenquellen aus der Sicht des Kindes.

4) Klare Regeln für den Schulweg aufstellen
Prägen Sie Ihrem Kind kurze Merksätze ein, wie „Rot – Stopp“ an Fußgängerampeln oder „Zebrastreifen – warten!“

5) Auf dem Schulweg sollten Sie Fehler anderer Verkehrsteilnehmer mit einkalkulieren
Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es sich auch auf eine grüne Ampel nicht blind verlassen darf und dass es die Fehler anderer Verkehrsteilnehmer möglichst mit einkalkuliert.

6) Kein Stress am Morgen
Vermeiden Sie Eile, indem Sie Ihr Kind rechtzeitig auf den Schulweg schicken und es genügend Zeit hat, um sich sicher zu verhalten.

7) Hell ist sichtbar
Besonders bei schlechtem Wetter, bei Dämmerung oder Dunkelheit sollte das Kind helle Kleidung tragen. Damit wird das Kind für andere früher wahrnehmbar.

8) Rückstrahler auf Kleidung und Schultasche
Reflektierende Aufkleber oder Aufnäher auf der Schultasche und der Kleidung erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer.
Quelle: KURIER


Beigefügte/s Foto/s von Alfred Peischl ©
Fotonachweis bei Veröffentlichung erbeten!


AP4_IMG_2022: Zur Aktion Schutzengel waren wieder zahlreiche Mitglieder des Gemeinderates erschienen: Bürgermeister Ferdinand Köck, GGR Ing. Walter Promitzer und GR Christian Kamper. Im Hinergrund GGR Jörgen Vöhringer und Margit Möstl beim Verteilen von Klackarmbändern und reflektierenden Aufklebern.
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