20.10.2017, 15:04 Uhr

Emotionaler Marathon für den laufenden Rot Kreuz-Botschafter

(Foto: ÖJRK/Ch. Zeller)
BEZIRK MÖDLING. Mödlings „Marathonmann“ Michael Dorfstätter hatte bei seinem 206. Start über die 42,195km nicht nur einen Berg zu überwinden, sondern auch eine emotionelle Hürde: Ein paar Tage zuvor war ein junger Freund und enger Jugend-Rotkreuz-Kollege gestorben, zu dem „Dorfi“ als Bezirksstellenleiter fast ein väterliches Verhältnis aufgebaut hatte.
„Der Salzkammergut-Marathon rund um den Wolfgangsee sollte „Michi“ gewidmet sein, der für mich stets ein überaus wertvoller Unterstützer und treuer Wegbegleiter war und vorbildlich in seinem Tun für andere!“ Wie sehr Rotes Kreuz seine Grundsätze lebt, zeigte auch der Umstand, dass die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Oberösterreich mit Dorfstätter gemeinsam dem verstorbenen Kollegen Tribut zollten.
„Bergdoc“ Christoph Hohn, Ortsstellenleiter in Vorchdorf, lief ebenfalls mit Trauerflor die klassischen 27 Kilometer des ältesten und berühmtesten Laufs in Österreich. Die Endzeit war „Nebensache“, die Erinnerung an den Mödlinger Kameraden stand im Zentrum.
Dorfstätter finishte ich knapp 5:04 Stunden den schwierigen Marathon über den Falkenstein, Dr. Hohn schaffte den See-Rundlauf in 3:00 Stunden.
Mit dabei auch wieder die berühmte Marathontorte aus der Phönix-Conditorei und 2 Schachteln köstliche Schwedenbomben aus Wr. Neudorf.
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