SDG-watch Austria - sustainable development goals
Globale Woche der Nachhaltigkeitsziele

- #ACT4SDGs
- hochgeladen von stella witt
SDG Watch Austria ist ein Zusammenschluss von mehr als 200 zivilgesellschaftlichen und gemeinnützigen Organisationen. Sie setzen sich gemeinsam für eine ambitionierte Umsetzung der Agenda 2030 und die Erreichung der SDGs in Österreich ein
Anlässlich – 5 Jahre SDGs #ACT4SDGs trafen Mitglieder der SDG Watch Austria am Platz der Menschenrechte auf BürgerInnen, um Ihnen die Nachhaltigkeitsziele näher zu bringen.
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs, Sustainable Development Goals) der Agenda 2030 stehen für soziale, ökologische und wirtschaftliche Maßnahmen, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Am 25. September 2015 wurde die Agenda 2030 von allen 193 Mitgliedstaaten in der Generalversammlung der UNO verabschiedet – darunter auch Österreich. Alle Bundesministerien sind heute mit der Umsetzung der Ziele beauftragt. Am 15. Juli 2020 präsentierte Österreich auch der UNO seinen ersten Bericht zur Umsetzung (FNU) .
Doch um soziale Herausforderungen langfristig zu meistern, den Klimawandel zu verlangsamen und nachhaltige, krisenresistente Systeme zu schaffen, ist ein ambitioniertes Handeln der Politik dringend nötig.
Am heutigen Tage konnten Bürger aber auch Mitglieder Ideen und Wünsche an die Politik äußern, gemeinsam wurden an einer Pinnwand mit Notizzetteln alle angebracht.
Der Verein Plastic Planet Austria, der auch international mit Kenia, Uganda, Gambia, Indien und der USA zur Plastikreduktion vernetzt ist , hatte schon vorige Woche dem Bezirksvorsteher von Favoriten Marcus Franz die Wünsche über die Durchführung der Nachhaltigkeitsziele übermittelt.
Forderungen von SDG Watch Austria
● Ambitioniertes Voranbringender Umsetzung der Agenda 2030 auf nationaler Ebene sowie
Wahrnehmung der internationalen Verantwortung Österreichs
● Regelmäßige Behandlung der SDGs und der Implementierung der Agenda 2030 im Parlament
● Übergeordnete Strategie und transparente Berichterstattung
● SDG-Verträglichkeitsprüfung bei Gesetzen sowie Budgets.
● Budgetentscheidungen bzw. budgetpolitische Maßnahmen an die weitere Umsetzung der Agenda
2030 koppeln
● Strukturierte Mitwirkung aller Stakeholder, inklusive Zivilgesellschaft und Wissenschaft, sowie
politische Transparenz
Vorstellung SDGs und Agenda 2030:
Alle 193 UN-Mitgliedstaaten haben sich 2015 zur Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige
Entwicklung (SDGs – Sustainable Development Goals) verpflichtet, um ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen innerhalb der ökologischen Grenzen bis 2030 zu erreichen. Die Agenda 2030 ist eine langfristige Vision und ein globaler Masterplan, der für alle Länder gültig ist und sowohl die soziale,ökologische sowie die ökonomische Dimension von nachhaltiger Entwicklung beinhaltet. Die Ziele berühren sehr viele Politikbereiche, denn es braucht ein gleichzeitiges Handeln auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, um sicherzustellen, dass sich die Welt (und auch Österreich) in die richtige Richtung entwickelt.
Die SDGs stärken außerdem die Menschenrechte: Die SDGs zielen darauf ab, alle Menschenrechte füralle zu verwirklichen. Zum Beispiel trägt SDG 4, das inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung zum Ziel hat, zur Umsetzung des Rechts auf Bildung bei. Ähnliches gilt für das Recht auf Nahrung oder für das Recht auf Gesundheit. Die SDGs greifen auch strukturelle Hindernisse für Menschenrechte auf: Laut SDG 10 soll Ungleichheit in und zwischen Ländern verringert werden, laut SDG 5 Geschlechtergleichstellung und Selbstbestimmung für Frauen und Mädchen erreicht, laut SDG 16 allen Menschen der Zugang zu Justiz ermöglicht werden. Wichtig ist, dass die internationalen Menschenrechtsstandards und menschenrechtliche Prinzipien (z.B. Transparenz, Partizipation, Empowerment), zu denen sich die Staaten verpflichtet haben, als Richtschnur für die erfolgreicheUmsetzung der SDGs dienen.
Unter #ACT4SDGs finden diese Woche weltweit Aktionen zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) statt!




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