Grillunfall in Naarn
"Es hätte schlimm enden können"

Gerald Derntl, Kommandant der FF Naarn, erinnert sich: "Es hat ausgesehen, als wenn ein Haus brennen würde."
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  • hochgeladen von Michael Köck

Beim Grillen kommt es immer wieder zu Unfällen – Naarner Feuerwehr erinnert sich an einen Einsatz.

NAARN. "Es hätte schlimm enden können", erinnert sich Gerald Derntl, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Naarn, an einen Einsatz vor rund drei Jahren zurück. Nach einer Grillerei im Garten legte ein Naarner die Kohle in einen mit Wasser gefüllten Kübel. Den ließ er über Nacht stehen. Am nächsten Tag beförderte er die Kohle in den Kompost. Das Ergebnis: Einige Zeit später brannte die Thujenhecke lichterloh. "Es war dunkel, die Flammen fünf Meter hoch", sagt Derntl. Und tatsächlich hätte das Unglück in der Wohnsiedlung verheerend ausgehen können. So befindet sich unweit der Hecke die Holzhütte des Nachbarn. Zum Glück wurde der Brand aber rasch entdeckt. Die herbeigerufene Feuerwehr brachte die Flammen mit dem Hochdruck-Rohr schnell unter Kontrolle.

Aufpassen beim Grillen

Beim Grillen heißt es aufpassen. In dem Fall lagen zwischen der Grillerei und dem Feuer sogar mehr als 24 Stunden. Die Feuerwehr hat einige Präventionstipps parat: Auf Benzin und Spiritus zum Anheizen verzichten. Nicht zu nahe an etwa einer Hecke grillen, die Windrichtung beachten, auf sicheren Stand achten, bei Trockenheit nicht am Rasen grillen. Die Kohle muss abkühlen und gehört dann in den Restmüll. Gerade bei der Trockenheit im Sommer stellt auch Funkenflug eine Gefahrenquelle dar. Im Nahfeld sollte Löschwasser in Kübel oder Gießkanne bereitstehen.

Sicherheitstipps des Zivilschutzverbandes

Wichtig ist es, auf einen sicheren Standplatz zu achten. Der heiße Griller sollte nie bewegt oder versetzt werden. Und nie unbeaufsichtigt sein. Zu brennbaren Gegenständen muss genügend Abstand gehalten werden. Auf brennbare Flüssigkeiten verzichten. Grillanzünder wie Zündwürfel, Trockenspiritus bzw. Grillpaste sind die sichere Alternative. Heiße Gegenstände nur mit Handschuhen angreifen. Durch langstieliges Grillbesteck mit Holz- oder Kunststoffgriff wird die Verbrennungsgefahr gemindert. Falls es zu kleinen Brandwunden kommen sollte, diese unter fließendes kaltes Wasser halten und steril abdecken. Nach dem Grillen die Restglut mit Wasser löschen und in nicht brennbare Behälter geben. Weiterverwendbare Restkohle im Griller lassen. Die Luftzufuhr durch Abdecken mit Deckel oder Metallverschluss unterbinden.

Quelle: http://zivilschutzverband.at/de/wissen/21/Sicheres-Grillen

Weitere Berichte aus dem Bezirk Perg: meinbezirk.at/perg


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