Neue Donaubrücke Mauthausen
Länder visieren Baustart nach Tragwerkstausch an
- Foto: fotokerschi.at/Werner Kerschbaummayr
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Das Bauvorhaben "Neue Donaubrücke Mauthausen" ist mittlerweile rechtskräftig genehmigt. Der Fokus liege nun auf der Bauvorbereitung, der Umsetzung der behördlichen Auflagen sowie der weiteren Abstimmung mit den betroffenen Grundeigentümern und Projektpartnern, informieren die Infrastruktur-Ressorts der Länder OÖ und NÖ. Ziel bleibe ein Baustart im Herbst 2028.
MAUTHAUSEN, ST. PANTALEON-ERLA. Die Umweltverträglichkeit des Mega-Bauprojekts "Neue Donaubrücke Mauthausen" wurde rechtlich angefochten, wie MeinBezirk berichtete. Das Bundesverwaltungsgericht gab den UVP-Bescheid schließlich doch frei – mit erweiterten Auflagen.
Nach der rechtskräftigen Genehmigung informieren die Länder nun über den Stand des Bauvorhabens: "Derzeit werden die Projektunterlagen für die Hauptbauausschreibung finalisiert. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Vergabe der noch erforderlichen Dienstleistungen, etwa für die örtliche Bauaufsicht, die Umweltbaubegleitung oder die Koordination gemäß Bauarbeitenkoordinationsgesetz. Auch die bereits seit 2023 laufenden Grundeinlöseverhandlungen werden konsequent fortgeführt", heißt es in einer Aussendung des oberösterreichischen Infrastruktur-Landesrats Günther Steinkellner (FP): "Jetzt arbeiten wir Schritt für Schritt jene Maßnahmen ab, die für eine ordnungsgemäße und rechtssichere Umsetzung des Projekts erforderlich sind", so Steinkellner.
Baubeginn nach Tragwerkstausch
Der vorgesehene Baustart im Herbst 2028 – nach dem Tragwerkstausch der bestehenden Donaubrücke – ergebe sich aus den rechtskräftigen Auflagen des Bundesverwaltungsgerichts. Erst nach Umsetzung der dabei vorgesehenen ökologischen Schutzmaßnahmen – insbesondere der Errichtung einer Lärmschutzwand zum Schutz des Mittelspechts – dürfen die Bauarbeiten für die neue Querung beginnen.
"Wir arbeiten auf Hochtouren, damit nach Abschluss des Tragwerkstausches unmittelbar mit dem Bau der neuen Donaubrücke begonnen werden kann."
Niederösterreichs LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FP)
Bestandsbrücke soll befahrbar bleiben
Die alte Donaubrücke hat ihre besten Tage längst hinter sich. Die Länder OÖ und NÖ halten aber fest: "Bis zum geplanten Tragwerkstausch im Sommer 2028 bleibt die bestehende Donaubrücke weiterhin befahrbar. Dafür werden laufend Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gesetzt. Der Bauwerkszustand wird durch interne und externe Fachleute regelmäßig überprüft, um die Verkehrssicherheit bis zum Tragwerkstausch bestmöglich sicherzustellen." Für die dreimonatige Sperre im Zuge des Tragwerkstausches im Jahr 2028 würden Verkehrsmaßnahmen, Umleitungsstrecken und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr schrittweise umgesetzt und laufend konkretisiert.
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