Solebad: ÖVP macht Druck auf SP-Ortschef

So oder so ähnlich könnte ein Solebad in St. Georgen/Walde aussehen.
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  • Foto: Weinfranz.com – Ybbstaler Solebad
  • hochgeladen von Michael Köck

Neun Millionen Euro soll ein Solebad in St. Georgen kosten. Die Finanzierung ist aber nach wie vor unklar.

ST. GEORGEN AM WALDE (zin). Die Volkspartei macht in Sachen Solebad Druck. In einem Dringlichkeitsantrag, vorgetragen von VP Obmann Paul Palmetshofer, wird festgehalten, dass seitens der Gemeinde seit Oktober 2011 „keine nennenswerter Schritt zur Umsetzung des Projekts erfolgt ist“. Der VP Antrag: „Der Bürgermeister möge unverzüglich eine Vorsparache beim zuständigen Landesrat Ackerl erwirken, um die Möglichkeit der Finanzierung des Projekts Solebad in St. Georgen/W. von Seiten der Gemeineabteilung zu besprechen.“ Der Antrag wurde angenommen.

Bürgermeister wehrt sich gegen Vorwürfe der Untätigkeit

Die Kosten des Solebads, das bis zu 35 Arbeitsplätze schaffen soll, liegen bei neun Millionen Euro. Die VP sieht bis zu 65 Prozent der Errichter-Kosten gesichert. Abteilung Landesrat Sigl: bis zu 35 Prozent, Beteiligung eines Betreibers mit bis zu 30 Prozent. Bürgermeister Leopold Buchberger verwehrte sich entschieden gegen die VP Vorwürfe der Untätigkeit, gegen die Verpolitisierung dieses Themas durch die VP und verwies auf das Bädergespräch der zuständigen Landesräte, das in der Zwischenzeit stattfand.

Ackerl: "Gemeindereferat kann nicht 55 bis 65 Prozent der Kosten tragen"

Nach dem „Bädergipfel“ war aus dem Büro von LHStv. Josef Ackerl zu erfahren, dass es nicht Aufgabe des Gemeinderessorts sei, private Investoren für ein Solebad zu suchen. Wenn bis zu 65 Prozent der Investitionskosten nicht gesichert seien, besteht keine Möglichkeit, das Projekt in St. Georgen/W. zu realisieren. „Bei der Finanzierung sind zwischen 55 und 65 Prozent offen. Das Gemeindereferat kann das nicht aufbringen. Als Gemeindereferent bin ich aber jedenfalls bereit, mich an Infrastrukturmaßnahmen zu beteiligen“, verweist Josef Ackerl im Gespräch mit der BezirksRundschau auf die OÖ Thermenholding.

"Solebad-Gipfel" am 15. November

Markus Käferböck vom Büro Landesrat Viktor Sigl: „Wir haben zu den Errichtungskosten eine Förderung in Höhe von 15 bis 35 Prozent, je nach Unternehmensgröße, in Aussicht gestellt. Das ‚von- bis‘ deshalb, weil je nach Unternehmensart laut EU unterschiedliche Förderhöchstsätze gelten.“ Am 15. November kommt es in Linz zu einem „Solebad-Gipfel“. Nicht nur für Leopold Buchberger ist klar: Ein Solebad kann es nur mit der OÖ Thermenholding geben.

Autor:

Robert Zinterhof aus Perg

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