Hitze-Test
Mitterkirchen verlangte Naarn bei 2:2 alles ab

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MITTERKIRCHEN. Fußball statt Badesee: Bezirksligist Mitterkirchen und Landesliga-Klub Naarn schwitzten am Samstag-Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen beim Test-Derby. Nach der raschen Führung durch Naarn (Kevin Schrettlinger traf per Kopf, 4.) wurde der Außenseiter immer stärker. Mitterkirchen scheiterte aber mehrmals am überragenden Naarner Schlussmann Dominik Eder. Von den vielen Zuschauern gab es dennoch Szenenapplaus.

Zwei Mal verdienter Ausgleich

In der 57. Minute fiel dann der Ausgleich: László Lengyel bediente von rechts mit einer Flanke Stefan Graf – 1:1. Das schnelle Umschalten brachte die Naarner Defensive immer wieder in Schwierigkeiten. Vor dem Tor erwies sich die Panholzer-Elf aber eiskalt. Fast aus dem Nichts traf Sebastian Brunner zum 2:1. Mit Fortdauer des Spiels wirkte auch Mitterkirchen müder. So war es der eingewechselte Lukas Trauner, der mit einem energischen Antritt rund zehn Minuten vor dem Schluss das 2:2 durch Stefan Graf einleitete.

Mitterkirchens neuer Coach zufrieden

"Total zufrieden" mit der Leistung seiner Mannschaft war der neue Mitterkirchen-Coach Jörg Renner. Vor gut zwei Wochen hatte der erfahrene Trainer übernommen. Bereits vor drei Jahren coachte er das Team für ein Jahr. "Ich habe mich damals schon wohlgefühlt und kenne einen Großteil der Spieler", sagt Renner, der unter anderem St. Ulrich, Union Perg und St. Peter in der Au trainierte. Angepeilt wird in der Bezirksliga Ost ein Top-6-Platz. "Wir haben in der Vorbereitung gut gespielt. Ich will die vier 17-Jährigen integrieren, dass wir guten Fußball spielen und die Leute begeistern. Im Vorjahr hatte das Team einen Lauf, das wird schwer zu toppen."

Das sagt Naarn-Trainer

"Wir haben extrem stark trainiert und man hat die Müdigkeit gesehen. Mitterkirchen war spritziger", sagte Naarn-Trainer Herbert Panholzer. "Das Wichtigste ist, dass wir am Samstag (Anm. Landesliga-Auftakt gegen Marchtrenk) am Platz stehen und die Leistung passt." Mit welchen Zielen Naarn in die Saison geht? "Keiner weiß, wo man definitiv steht. Es macht auch keinen Sinn, jetzt Druck auszuüben." Der Auftakt werde schwierig, weil es in den ersten vier Runden gehen drei Meisterschafts-Favoriten gehe. Wo er nach seiner Rückkehr zu Naarn die Hebel ansetzte? "Wir sind als Mannschaft gewachsen und körperlich in einem sehr gutem Zustand. Im spielerischen Bereich fehlt uns sicher etwas. Vor allem junge Spieler brauchen Zeit, sich zu entwickeln, die müssen wir ihnen geben." Nach der langen Zeit ohne Meisterschaft sei "jeder froh, dass es wieder um Punkte geht".

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