29.01.2018, 18:17 Uhr

Bauboom in Schwertberg

Der kleinere Turnsaal von Volks- und Mittelschule ist bereits fertig, Kletterwand inklusive. Das freut die Schüler. (Foto: Oberleitner)

Schul-Turnsaal, Kindergarten-Ausbau, Altstoffsammelzentrum und Schutz gegen Hangwasser.

SCHWERTBERG. "Es ist noch nie so viel in Schwertberg gebaut worden", berichtet Bürgermeister Max Oberleitner (VP) über Gemeinde- und Firmenprojekte. Voll im Gange ist die Sanierung des Hauptturnsaales von Neuer Mittelschule und Volksschule. Der erste Turnsaal ist seit einigen Wochen fertig saniert. Der zweite Turnsaal, der höher ist und mit einer Zuschauergalerie versehen ist, wird bis zum Sommer fertig gebaut. "Der Turnsaal wurde völlig entkernt und bis auf die Außenmauern abgerissen. Sogar das sanierungsbedürftige Dach musste weichen, weil der Turnsaal wegen der Zuschauerplattform um 1,5 Meter erhöht wurde", so Oberleitner. Die Zuschaueretage bietet künftig auch der Nachmittagsbetreuung zusätzlichen Raum. Die Eröffnung soll Anfang September vor Schulbeginn stattfinden. Das Projekt kostet 3,5 Millionen Euro, fast zwei Mio. Euro zahlt die Gemeinde. Heuer erfolgt zudem der eigentliche Zubau des Caritas-Kindergartens. Erschlossen wird bis zum Frühjahr das Grundstück für das neue Altstoffsammelzentrum. Bis Ende des Jahres erfolgt die Fertigstellung. Bereits errichtet ist ein neuer Trinkwasserhochbehälter auf der Aiser mit 1.200 Kubikmetern. Außerdem steht der Bau einer 1,2 km-langen Trinkwasserversorgungsleitung bis Winden um mehr als 700.000 Euro bevor.
Durch Hangwasser erlitt Schwertberg bei einem Starkregen im Jahr 2016 riesige Schäden. Im Frühjahr wird nun das Stauvolumen im Poneggenbach-Retensionsbecken verdoppelt. "Die Gefahr, dass der Poneggenbach übergeht, werden wir mit diesem Großprojekt in den Griff kriegen", sagt Oberleitner. Kosten: 150.000 Euro, der Bund zahlt 70 Prozent. Beim Bund eingereicht wird ein Rückhaltebecken – Retensionsmaßnahmen zum Schutz der Stelzhamerstraße und der Nebenstraßen in Poneggen. Die Kosten für alle vorgesehenen Maßnahmen liegen bei rund 3,5 Mio. Euro.
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