25.10.2017, 00:00 Uhr

Drei Projekte für die Region

Erich Wahl, Manfred Hinterdorfer, Andrea Wahl, Christian Aufreiter und Thomas Punkenhofer (v. l. n. r.). (Foto: BezirksRundschau)

Menschenrechtesymposium, Gedenkwege und Stollensystem stehen im Fokus der Bewusstseinsregion.

MAUTHAUSEN, ST. GEORGEN/G., LANGENSTEIN. Neues Logo, neue Homepage und ein starkes Leitbild. Rechtzeitig vor dem Start des ersten Menschenrechtesymposiums (9. bis 12. November) rüstete sich die Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen für die Zukunft. Der Start für die Erstauflage des Symposiums ist nicht zufällig gewählt. Genau ein Jahr nach der Gründung der Bewusstseinsregion und im Gedenken an die Reichspogromnacht fällt der Startschuss am 9. November. Am zweiten Tag werden mehrere Rundgänge in St. Georgen und Mauthausen angeboten. Der Samstag steht im Zeichen von verschiedenen Themen-Workshops, bevor am Sonntag das Menschenrechtesymposium zu Ende geht. "Die erste Auflage ist nur der Anfang. Die Menschen in der Region sollen sich in den kommenden Jahren schon auf das Menschenrechtesymposium freuen", so Andrea Wahl, Geschäftsführerin der Bewusstseinsregion. Eine weitere zentrale Rolle nehmen derzeit die Gedenkwege in der Region ein. Von Mauthausen bis nach Gusen sollen diese verbunden werden. In Zukunft soll es möglich sein, bis zum Stollensystem Bergkristall zu wandern. Auch das Stollensystem selbst steht im Fokus. "Bergkristall soll ein Teil unseres Lebens werden. Aus dem 'Park der Stille' soll ein 'Park des Lebens' werden", erklärt St. Georgens Bürgermeister Erich Wahl.

Zentrum für Menschenrechte

Zusätzlich wird verstärkt auf Öffis gesetzt. Diese werden Besucher einerseits von der Stollenanlage zurück nach Mauthausen und andererseits zur KZ-Gedenkstätte im Donaumarkt bringen. "Bis jetzt ist das noch nicht möglich", erklärt Andrea Wahl. Ein Jahr nach der Gründung hat die Bewusstseinsregion also bereits viel vor. "Wir wollen ständig weiterwachsen. Die Bewusstseinsregion soll zu einem Bildungszentrum für Menschenrechte werden", so Andrea Wahl.
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