07.06.2017, 19:25 Uhr

NEIN-Idee Nationalratswahl - 2017/1

Die NEIN-Idee Österreich ist eine Partei, die keine Partei sein will. Diesen Widerspruch wollen wir tief in der Politik selbst zum Ausdruck bringen.

Politik ist nicht das, was sich ein "normaler" Bürger darunter vorstellt. Politik ist nur ein Teilbereich der Gesellschaft, der daher auch nur einen Teil der gesellschaftlichen Probleme lösen kann. Die Politik erhebt aber immer mehr den Anspruch, fast alles lösen zu können. Gesetze und Verordnungen sind als Ergebnis des politischen Prozesses immer aber von (in Bezug zur Politik) informeller Kommunikation abhängig. Dieser Bereich ist unserer Demokratie entzogen, wodurch sich Demokratie in westlicher Prägung selbst ad Absurdum führt - jetzt gerade vor unser aller Augen.

Als Menschen wollen wir den "Irrweg der Politik" aufzeigen und begründen, warum wir jetzt Verantwortung übernehmen sollten. Die Bedeutung der Politik, des "Officiums" (lat. hinderlich sein) des Staates, wird abnehmen müssen, um neue Wege zu ermöglichen. Die Demokratie rein auf das Politische zu beziehen, ist das Ergebnis eines Staates, der aus dem Kampf unreifer Seelen entstanden ist und sich noch heute dementsprechend kindisch aufführt. Man suhlt sich (symb.) im eigenen Kot, heute wieder sichtbarer den je.

Der Mensch ist der Schöpfer seiner eigenen Welt und polarisiert um seine Vorstellungen zu erschaffen. In einer polaren Welt entstehen Bilder, indem alles andere im Hintergrund verschwindet. Polarisieren heißt, es wird sichtbar, was ein Mensch sehen kann und gleichzeitig (symb.), was er übersieht. Alles was nicht sichtbar ist, nichts desto trotz aber ist, kann nicht mehr gesehen werden, weil es der vorherrschenden Logik widerspricht. Daraus entsteht die Philosophie der "NEIN-Idee". Die Schöpfung wird durch "autoritäre" Logik entheiligt, weil das Nicht-Sichtbare immerhin als Ahnung bzw. Potential bewusst bleiben müsste. Das setzt aber voraus, dass sich der Geist der Menschen in sich stabilisieren kann. Das geht im Zustand heutiger Demokratien und anderer politischer Systeme mit ähnlichen Schwächen nicht. Auch die Kirchen verharren im eigenen Machtrausch und hat auf Ebene der Bischöfe nichts beizutragen. Die eigen Rechnung stimmt dabei immer.

Organisieren heißt daher auch aufzulösen. Eine Verwaltung, die sich nur noch selbst und dann auch den Menschen im Weg steht und über den Verhältnissen des "kleinen Mannes" lebt, ist aufzulösen, organisiert und schrittweise. Ein Politiker, der sich auch Mensch nennt, kommt mit dem aus, was jeder andere auch benötigt. Politik muss einen Ausgleich der Energien anstreben, sonst wird sie unglaubwürdig.

Die Gesellschaft zu vervollkommnen bedeutet auch zu träumen. Intuition erzeugt Bilder, die das Aufzulösende mit Leichtigkeit ersetzen können. Die Verwaltung, die Bürokratie, unser "Officium" ist den Menschen in weiten Teilen nur noch hinderlich, aber für sich und die Politik noch gut genug. Das ist in ihrer eigenen Logik zwar "logisch" aber geistlos und daher Menschen verachtend.

Die Nationalratswahl 2017 ist in Österreich daher auch ein symbolischer Akt menschlicher Entwicklung, in welche Richtung auch immer. Das hängt davon ab, ob Menschen Verantwortung übernehmen.
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