20.11.2017, 17:08 Uhr

Josef Affengruber ist neuer ÖGB-Vorsitzender in Perg

Neuer ÖGB-Regionalvorsitzender Josef Affengruber dankt dem ausscheidenden ÖGB-Regionalvorsitzenden Leopold Pichlbauer, für über 20 Jahre Gewerkschaftsarbeit als Vorsitzender im Bezirk Perg (Foto: ÖGB Perg)

„Zukunft der Arbeit fair gestalten“

PERG. Zum neuen ÖGB-Regionalvorsitzenden wählten die Delegierten zur ÖGB-Regionalkonferenz in Perg den Betriebsratsvorsitzenden der Firma Habau, Josef Affengruber, mit 100 Prozent. Am 17. November fand die Konferenz unter dem Motto „Zukunft der Arbeit fair gestalten“ in der Arbeiterkammer Perg statt. In Zeiten von Automatisierung, Digitalisierung und neuer Arbeitsformen erarbeiten die Gewerkschafter schon heute ihre Ideen für eine faire Arbeitswelt der Zukunft. „Neben großen Umwälzungen betrifft die Digitalisierung jeden einzelnen Arbeitnehmer auch direkt. So gilt es etwa in Zeiten permanenter Erreichbarkeit für eine Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit zu sorgen“, sagt ÖGB-Regionalvorsitzender Josef Affengruber.

Kalliauer: Digitalisierung erfordert Umbau des Steuersystems

Automatisierung, Digitalisierung, Crowdworking: Unsere Arbeitswelt ist im Wandel. Es entstehen neue Arbeitsformen und neue Jobs, während manche Tätigkeiten einfach aussterben. Vom Transportwesen über die Gesundheit bis hin zur Bildung – die gesamte Arbeitswelt von morgen ist betroffen. „Wir brauchen – vor allem auch wegen der zunehmenden Digitalisierung - einen Umbau unseres Steuersystems. Nicht der Faktor Arbeit muss in Zeiten der Digitalisierung besteuert werden, sondern die Wertschöpfung und große Vermögen“, fordert ÖGB-Landesvorsitzender  Johann Kalliauer, der das Hauptreferat bei der Konferenz hielt. „Wir wollen, dass auch die Arbeitswelt der Zukunft faire Arbeit für alle bietet. Deshalb setzt sich der ÖGB intensiv mit den kommenden Herausforderungen auseinander“. Bei der Regionalkonferenz in Perg brachten Betriebsräte, Personalvertreter und Jugendvertrauensräte ihre Ideen ein. Die Ergebnisse werden gemeinsam mit Vorschlägen aus anderen Konferenzen am ÖGB-Bundeskongress 2018 präsentiert.

Antrag für eine neue Donaubrücke wurde einstimmig beschlossen

Im Rahmen der ÖGB Regionalkonferenz wurde ein Antrag mit dem Titel „Eine neue Donaubrücke muss her“ eingebracht. Der Antrag wurde einstimmig mit den Stimmen aller Fraktionen (FSG - Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen und FCG - Fraktion Christlicher Gewerkschafter) beschlossen.

Die ÖGB-Regionalkonferenz fordert eine neue Donaubrücke Mauthausen mit folgenden Kriterien:
o Ausreichende Dimension für den heutigen Verkehr
o Neue Einbindung an die B3 ohne Ampel mit Auffahr- und Abfahrspuren
o Rasche Umsetzung
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