Schloss Fridau

Der teilweise erhaltene, ehemals weitläufigen Schlossgarten, war eine der bedeutendsten spätbarocken Anlagen in Österreich. Im Garten befindet sich ein langgestreckter Pavillon. Das ebenerdige, fünfteilige Bauwerk wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet und war ehemals eine Orangerie.
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  • Der teilweise erhaltene, ehemals weitläufigen Schlossgarten, war eine der bedeutendsten spätbarocken Anlagen in Österreich. Im Garten befindet sich ein langgestreckter Pavillon. Das ebenerdige, fünfteilige Bauwerk wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet und war ehemals eine Orangerie.
  • hochgeladen von Christa Posch

Das Schloss Fridau wurde erstmals 1299 erwähnt und wurde in der Regentschaft von Maria Theresia 1753 im Stil des Rokoko neu errichtet. Im Prunksaal befindet sich ein wunderschönes Deckengemälde von Daniel Gran. Das Schloss diente während der Türkenbelagerung als Rückzugsort der Gemeindebewohner und konnte sich erfolgreich gegen die Türken behaupten. Lediglich unter der Herrschaft Napoleons wurde das Gebäude erobert und geplündert. Um 1750 wurde im Schloss und den angrenzenden Nebengebäuden eine Stoffmanufaktur eingerichtet. Im 2. Weltkrieg diente es als Lazarett und danach als Kommandantur der russischen Besatzung. 1975 kaufte das Land Niederösterreich das Schlossgebäude und wollte dort die Landesgalerien unterbringen. Dieser Plan wurde allerdings verworfen und das Gebäude wurde
 im Jahr 2000 an die Firma Bioinnova verkauft. Eine Renovierung des 1950 unter Denkmalschutz gestellten Gebäudes ist geplant.

Wo: Schloss Fridau, Fridau 1, 3200 Ober-Grafendorf auf Karte anzeigen

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