Rabenstein: Mysteriöser Brand in leerstehendem Haus

Der Dachstuhl des Hauses in Rabenstein brannte lichterloh.
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  • Der Dachstuhl des Hauses in Rabenstein brannte lichterloh.
  • Foto: FF Tradigist
  • hochgeladen von Alisa Gerstl

RABENSTEIN (ag). Am 30. Dezember stand der Dachstuhl des sogenannten "Abrisshauses" (Zwanzgerhaus, Marktplatz 20) in Rabenstein in Flammen. Rund 120 Feuerwehrleute kämpften bis Sonntagfrüh gegen das Feuer. Vor allem ein Übergreifen an die angrenzenden Gebäude stand im Fokus der Arbeiten. Das Haus steht schon seit längerem leer. Bekanntheit erlangte das Gebäude durch ein von Besitzer Leopold Gansch initiiertes Kunstprojekt (die Bezirksblätter berichteten) - Kunstprojekt in Rabenstein

Schon der zweite Brand

Bereits zu Allerheiligen wurden die Rabensteiner, Weinburger und Tradigister Florianis mit 40 Mann zu einem Brand in dem Haus gerufen. Feuerwehrkommandant Georg Haslinger schilderte damals, dass bereits Rauch von der Straße aus zu sehen war. Im Innenhof des Hauses wurde schließlich der Brandherd - ein brennender Plastikkübel, in dem vermutlich Jugendliche ihre Zigarettenstummel entsorgten, entdeckt. Der Sachschaden damals war sehr gering.

Brand am 30. Dezember

Weit schlimmer ging der Brand am 30. Dezember Abend aus. Der gesamte Dachstuhl des Abrisshauses stand in Flammen. Verletzte gab es laut Feuerwehr keine. Der Brand beschäftigt nun das Landeskriminalamt NÖ. Der Leiter der Brandermittlung, Erich Rosenbaum, berichtet, dass in Richtung Brandstiftung ermittelt werde.

Der Dachstuhl des Hauses in Rabenstein brannte lichterloh.
Die Florianis kämpften bis in die Morgenstunden gegen den Brand und schützten die angrenzenden Gebäude.

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