16.08.2016, 08:15 Uhr

Das Tal ist im "Schmirl-Fieber"

Für den 24-jährigen Rabensteiner Alexander Schmirl ist mit Rio 2016 ein Traum in Erfüllung gegangen. "Dabeisein ist alles!" (Foto: privat)

Olympia, Olympia! Wo steckt in unserer Gegend der olympische Geist? Etwa in Rabenstein?

PIELACHTAL/RIO (ah). Die Olympischen Spiele in Rio sind voll im Gange. 71 Sportler versuchen, die rot-weiß-rote Fahne in Ehren zu vertreten, darunter sind auch 13 Niederösterreicher. Die Bezirksblätter stellten sich die Frage: Wieviel Olympia steckt eigentlich in unserem Bezirk?

Fans drücken die Daumen
Wenn man sich die Gemeinde Rabenstein ansieht, so scheint es, dass diese wohl am meisten vom Rio-Fieber infiziert ist und das aus keinem geringen Grund: Dieser ist der Sportschütze Alexander Schmirl. In den sozialen Medien drücken Schmirl-Fans dem sympathischen Rabensteiner die Daumen und bekunden dies mit Kommentaren. Als Schmirl vergangene Woche bei seinem ersten Antreten in der 10-Meter-Luftgewehr-Disziplin nur knapp den Einzug ins Finale verpasste, schrieb ein Freund: "Trotzdem gehörst du zur Welt-Elite! Vergiss das nicht! Also dran bleiben und den nächsten Bewerb gewinnen!"

Schmirl live aus Rio
Kurz vor den Spielen meldete sich Schmirl live und exklusiv aus Rio und beantwortete den Bezirksblättern einige Fragen. Die Stimmung in Rio beschreibt der Sportler so: "Ich bin begeistert von der Stadt, es gibt hier wahrlich unglaublich schöne Plätze. Die Stimmung im olympischen Dorf unter den Sportlern ist toll, alle sind freundlich und der Sport wird hier gelebt." Auf die Frage hin, wie sich Schmirl seine Chancen ausrechnet: "Ich bin ganz gut drauf und hab das Zeug dazu, ins Finale einzuziehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich das schaffe und im Finale ist immer alles möglich." Die Ergebnisse des Dreistellungsbewerbs vom 14. August lesen Sie online.

Sportschützen:

Als Sportschütze ist man bestrebt, die Mitte einer Schießscheibe zu treffen, die zehn Meter entfernt ist. Der Durchmesser der „Zehn“ beträgt 0,5 mm mit ± 0,1 mm Toleranz. Dazu wird mit Hilfe eines Diopters und eines Korntunnels gezielt und der Schuss durch das Drücken eines leichtgängigen Abzuges gelöst. Konzentration und eine ruhige Hand sind besonders wichtig.
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