100 Jahre Wachstum und Leben
Feier der Missionsärztlichen Schwestern

Zelebriert wurde die Heilige Messe unter anderem von Pfarrer Dr. Otto Walch und Dekan Franz Neuner.  | Foto: Elisabeth Zangerl
34Bilder
  • Zelebriert wurde die Heilige Messe unter anderem von Pfarrer Dr. Otto Walch und Dekan Franz Neuner.
  • Foto: Elisabeth Zangerl
  • hochgeladen von Elisabeth Zangerl

Anna Dengel war eine Sozialpionierin. Geboren 1892 in Steeg gründete die Ärztin 1925 die Ordensgemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern, in der noch heute 430 Schwestern in 23 Ländern der Welt wirken. Das 100-jährige Bestehen des Ordens wurde u.a. am 10. Mai in der Heimatgemeinde von Anna Dengel unter Beisein zahlreicher Missionsärztlicher Schwestern aus aller Welt gefeiert.
STEEG. (lisi). Ihr Wirken trägt noch heute auf der ganzen Welt Früchte, weswegen Anna Dengel (noch zu Lebzeiten) zur Ehrenbürgerin von Steeg als auch zur Ehrenringträgerin des Landes Tirol ernannt wurde. Als junge Frau zog sie von Tirol aus in die weite Welt, um Menschen in ärmeren Regionen der Welt zu helfen, entgegen aller Hindernisse, die sie dabei bewältigen musste. So erreichte sie mit viel Hartnäckigkeit etwa die Änderung des Kirchenrechts  -  zuvor war es Ordensfrauen nicht gestattet, als Ärztinnen tätig zu sein.

Foto: Elisabeth Zangerl

„Wir sind dankbar für 100 Jahre Wachstum und Leben, angetrieben durch die Liebe“

, lautete eine Eingangsbotschaft im Rahmen eines vorausgegangenen Gottesdienstes in der Kirche, in der Anna Dengel einst getauft wurde: Der Pfarrkirche Steeg.

Anna Dengel wurde einst in der Pfarrkirche Steeg getauft - 100 Jahre nach ihrer Ordensgründung wurden die Feierlichkeiten genau hier begangen.  | Foto: Elisabeth Zangerl
  • Anna Dengel wurde einst in der Pfarrkirche Steeg getauft - 100 Jahre nach ihrer Ordensgründung wurden die Feierlichkeiten genau hier begangen.
  • Foto: Elisabeth Zangerl
  • hochgeladen von Elisabeth Zangerl

Zelebriert haben diese Heilige Messe unter anderem Pfarrer Dr. Otto Walch und Dekan Franz Neuner.

Zelebriert wurde die Heilige Messe unter anderem von Pfarrer Dr. Otto Walch und Dekan Franz Neuner.  | Foto: Elisabeth Zangerl
  • Zelebriert wurde die Heilige Messe unter anderem von Pfarrer Dr. Otto Walch und Dekan Franz Neuner.
  • Foto: Elisabeth Zangerl
  • hochgeladen von Elisabeth Zangerl

Zur Feier vereinte sich die Weltkirche in Steeg, darunter Schwestern aus Asien (Pakistan, Indien, Philippinen), aus Südamerika oder Afrika (Kenia, Malawi, …), weiters aus Europa, etwa aus den Niederlanden, Deutschland und weiteren Ländern.

Zur Feier vereinte sich die Weltkirche in Steeg, darunter Schwestern aus Asien (Pakistan, Indien, Philippinen), aus Südamerika oder Afrika (Kenia, Malawi, …), aus den Niederlanden, Deutschland und weiteren Ländern.  | Foto: Elisabeth Zangerl
  • Zur Feier vereinte sich die Weltkirche in Steeg, darunter Schwestern aus Asien (Pakistan, Indien, Philippinen), aus Südamerika oder Afrika (Kenia, Malawi, …), aus den Niederlanden, Deutschland und weiteren Ländern.
  • Foto: Elisabeth Zangerl
  • hochgeladen von Elisabeth Zangerl

Eine tief verwurzelte Gottesbeziehung

Die feierliche Eröffnung der anschließenden Feier im Gemeindesaal nahm der Steeger Bürgermeister Günther Walch vor.

Günther Walch, der Bürgermeister aus Steeg nahm die Begrüßung vor.  | Foto: Elisabeth Zangerl
  • Günther Walch, der Bürgermeister aus Steeg nahm die Begrüßung vor.
  • Foto: Elisabeth Zangerl
  • hochgeladen von Elisabeth Zangerl

In diesem Rahmen richtete auch Schwester Ilsemarie Weiffen, die neue Ordensreferentin der Diözese Innsbruck, Grußworte an die Anwesenden:

„Anna Dengel war eine Pionierin, die Unmögliches möglich gemacht hat“

und:

„Ich bin davon überzeugt, dass man das nur mit einer tief verwurzelten Gottesbeziehung schaffen kann.“

Im Rahmen der anschließenden Feier richtete Schwester Ilsemarie Weiffen, die neue Ordensreferentin der Diözese, Grußworte an die Anwesenden im Gemeindesaal. | Foto: Elisabeth Zangerl
  • Im Rahmen der anschließenden Feier richtete Schwester Ilsemarie Weiffen, die neue Ordensreferentin der Diözese, Grußworte an die Anwesenden im Gemeindesaal.
  • Foto: Elisabeth Zangerl
  • hochgeladen von Elisabeth Zangerl

Referiert hat im Rahmen dieser Feierlichkeit auch Lena Nicklas vom Naturpark Tiroler Lech über Flora und Fauna einer der letzten noch vorhandenen Wildflusslandschaften, ebenso wie Reinhard Heiserer vom Verein Freunde Anna Dengel. Der gebürtige Pflacher traf 2007 bei einer Projektreise in Ghana auf die Missionsärztlichen Schwestern. Beeindruckt vom Wirken der Schwestern und in Erinnerung daran, dass er selbst wie Ordensgründerin Anna Dengel aus dem Tiroler Außerfern stammt, gründete er 2012 den „Verein Freunde Anna Dengel“. Ein Anliegen des Vereins: Das Leben und Wirken der großen Tirolerin in ihrer Heimat wieder stärker in Erinnerung zu rufen und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Der Verein hat unter anderem ein Theaterstück sowie ein Buch initiiert („Das Unmögliche wagen” von Ingeborg Schödl), weiters Anna-Dengel-Holzstatuen in Auftrag gegeben. Informationen über Mitgliedschaften und Co finden Sie unter: www.freundeannadengel.at

„Feuer und Flamme“

Reinhard Heiserer informierte u.a. darüber, dass die schottische Ärztin Dr. Agnes McLaren eine der größten Förderinnen von Anna Dengel war, obwohl sich die beiden Damen nie persönlich kennengelernt haben – ein weiterer, großer Förderer war Pater Rimmel, er war derjenige, der sie einst darin bestärkte, einen eigenen Orden zu gründen. Gegründet hat sie 1927 auch eine eigene Zeitung, um wichtige Inhalte zu kommunizieren.

Reinhard Heiserer (Obmann Verein Freunde Anna Dengel) informierte über das Leben und Wirken von Anna Dengel.  | Foto: Elisabeth Zangerl
  • Reinhard Heiserer (Obmann Verein Freunde Anna Dengel) informierte über das Leben und Wirken von Anna Dengel.
  • Foto: Elisabeth Zangerl
  • hochgeladen von Elisabeth Zangerl

Schöne Worte über Anna Dengel verlor auch Schwester Agnes Lanfermann, die als Missionsärztliche Schwester für das Bistum Limburg tätig ist, sie erklärte abschließend einen Leitsatz, den man noch heute mit Anna Dengel in Verbindung bringt:

„Sie war Feuer und Flamme, als sie Gott in den Leidenden entdeckte.“

Die musikalische Umrahmung nahm u.a. Paul Hauser vor, für das kulinarische Wohl sorgten freiwillige Helfer:innen vom Sozialkreis Steeg-Kaisers.

Das wird dich auch interessieren: 

Anna Dengel: Ordensgründerin aus dem Lechtal
Missionsärztliche Schwestern zu Besuch in Steeg

Weitere Meldungen aus Reutte

Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den MeinBezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Anzeige
Foto: Franziska Marhold
1

Vorschau, Chancen & WM Wetten
Österreichs WM-Traum lebt: Die Chancen bei der WM

Österreich blickt optimistisch auf die Fußball-WM. Alle Infos zur ÖFB-Vorschau, Chancen des Nationalteams sowie spannende WM Wetten und Fußballwetten online bei bet-at-home Sportwetten. Die Vorfreude auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft steigt, das österreichische Nationalteam hat das Teamcamp in Santa Barbara bezogen. Und darf sich berechtigte Hoffnungen auf ein starkes Turnier machen. Nach überzeugenden Leistungen in der Qualifikation sowie bei den Testspielen und einer klar erkennbaren...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Anzeige
„Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das richte, was ich verloren habe, entsteht Enttäuschung. Wenn ich auf das schaue, was ich alles habe, entsteht Dankbarkeit", sagt Wassner. | Foto: REHA Zentrum Münster
6

Leben mit multipler Sklerose
„Ich dachte: Mein Leben ist vorbei.“

Eine Diagnose, die alles verändert. Andreas Wassner lebt mit Multipler Sklerose und findet in der Rehabilitation im REHA Zentrum Münster Unterstützung und neue Perspektiven für seinen Alltag. MÜNSTER. Als bei Andreas Wassner 2003 bei einer MRT-Untersuchung erstmals Läsionen entdeckt werden, ist die Diagnose Multiple Sklerose zunächst ein Zufallsbefund. „Ich habe damals gegoogelt. Das war ein schwerer Fehler“, erzählt Wassner. „Mein erster Eindruck war: Mein Leben ist vorbei!“ Viele Jahre bleibt...

  • Tirol
  • Werbung MeinBezirk Tirol
Die wichtigsten News direkt auf dein Handy.  | Foto: MeinBezirk Tirol
1 4

Service
Die Nachrichten des Tages im WhatsApp Kanal "MeinBezirk Tirol"

MeinBezirk Tirol ist auf WhatsApp! Abonniere unseren Kanal MeinBezirk Tirol und erhalte die News aus deiner Region direkt aufs Handy. TIROL. Ab sofort kannst du dich direkt über WhatsApp mit uns verbinden, um die neuesten Nachrichten, Geschichten und Updates aus Tirol zu erhalten. Egal, ob es um lokale Ereignisse, wichtige Ankündigungen oder inspirierende Geschichten geht - wir bringen sie direkt auf dein Handy! Um unserem WhatsApp-Kanal beizutreten, musst du nur folgende Schritte ausführen: ...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.