Platz wird eng: Sennereigenossenschaft Steeg will erweitern

Alles Käse: Aber wirklich von der feinsten Sorte, davon konnten sich Ledl-Rossmann und Josef Geisler (2.v.l.) überzeugen.
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  • hochgeladen von Günther Reichel

STEEG (rei). Die Sennereigenossenschaft in Steeg wird bereits in der dritten Generation von der Familie Sojer betrieben. Hier werden hochwertiger Käse und feine Joghurtspezialitäten erzeugt. Diese Prdoukte vertreibt man wiederum im eigenen Landegeschäft, in dem auch andere bäuerliche Erzeugnisse angeboten werden.
Das Konzept geht auf. Davon konnten sich kürzlich auf Einladung von Bürgermeister Günter Walch und Bauernbundobmann Christian Angerer LHStv. Josef Geisler und BR-Vize-Präsidentin Sonja Ledl-Rossmann überzeugen.

Magnet im Ort

"Die Gaststube im Geschäft hat ganzjährig geöffnet und ist ein Magnet für Gäste, aber auch ein beliebter Treffpunkt für die ganze Gemeinde“, wussten Bürgermeister Walch und sein Vize Philipp Zangerl zu berichten.
Schon lange habe man erkannt, dass es keinen Sinn macht, sich mit den ganz Großen am Markt messen zu wollen. In der "Niesche" ist aber Platz und den besetzt das Familienunternehmen ganz hervorragend.

950.000 Liter Milch

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist auch die gute Zusammenarbeit mit den heimischen Tourismusbetrieben, die die Produkte ihren Gästen anbieten. Dadurch kann ein entsprechender Preis erzielt werden, der es erlaubt, den liefernden Bauern ganzjährig einen entsprechenden Alm- und Heumilchpreis für die rund 950.000 Liter Milch im Jahr zu bezahlen.

Erweiterung geplant

Inzwischen stößt der Betrieb sogar an seine Grenzen. Schon jetzt muss Käse zum Reifen in das benachbarte Vorarlberg „ausgelagert“ werden. Das macht die Produktion umständlich und kostenintensiv. Daher hat die Genossenschaft in Zusammenarbeit mit der Regionalentwicklung Außerfern ein Konzept für eine Erweiterung der Produktionsstätte erarbeitet, das LHStv. Josef Geisler präsentiert wurde.
Nach Fertigstellung der Planung und Feststellung der Kosten werden sämtliche Fördermöglichkeiten geprüft um eine tragfähige Finanzierung zu gewährleisten. „Hier entsteht ein Vorzeigeprojekt mit Beispielwirkung. Die Zusammenarbeit unter den Bauern, mit der Genossenschaft, dem Tourismus und der Gemeinde Steeg ist vorbildlich, “ zeigt sich Geisler von dem Projekt angetan.

Zufrieden naturgemäß auch Bezirksobmann Christian Angerer: „Ich sehe in der engen Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Tourismus in vielfältigen Formen die Zukunft für unsere Betriebe. Wir müssen unsere Stärke in der Region nutzen.“

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