Glasklare
Wahrheit?

Glasklare Wahrheit

Es war zu erwarten,
es war einfach zu viel,
so hörst du sie reden
und verstehst nicht mehr viel.

Vorbei ist´s mit Party
mit Wellness
und Kick,
vorbei mit der Kreuzfahrt
dem shoppen in New York
und Paris.

Du siehst kaum ein Flugzeug
wenig Autos
Industrie steht still.

Es war zu erwarten,
der Erde wurde es
jetzt
endgültig zu viel.

Du sitzt jetzt im Garten
und hast der Zeiten viel,
bist froh, dass du dies hast,
denn das haben nicht viel.

Man schreit nach dem Wunder
der Medikamenten viel,
es muss doch was geben,
den Virus zu stoppen,
es sterben zu viel.

Doch wie war das vorher,
der Ausbeutung im großen Stil,
der Knechtschaft von Menschen,
den Tieren, der Umwelt,
wer redet da viel.

Wer hörte den Schrei
der Unterdrückten
der Gequälten zu viel.

Oh Mensch du wirst scheitern,
wenn du nicht endlich
begreifst,
was das wahre
Ziel.

Stopp Ausbeutung,
Qualen,
den Hass
und den Krieg,
stopp
Macht, den Reichtum
die Gier
und das zu viel.

Denn wenn wir´s nicht lernen,
dann nichts mehr auch hilft,
wenn der nächste Virus,
die Menschheit dann auslöscht,
es war dann endgültig
zu viel.

Textilindustrie: Ausbeutung bleibt in Mode
AutorIn: Redaktion InfoSperber

Nur zwei von 45 Modeunternehmen zahlen den Textilarbeitern Löhne, die zum Leben reichen. Das zeigt eine aktuelle Firmen-Befragung.

Unmenschliche Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne, die kaum zum Leben reichen: Seit Jahren stehen Modekonzerne deswegen in der Kritik. Und seit Jahren bemüht die Branche dieselben Ausreden, gelobt Besserung und verweist auf freiwillige Massnahmen einzelner Unternehmen oder Brancheninitiativen, die für faire Löhne in den Zulieferfabriken sorgen sollen. Nur: In der Praxis sind diese Absichtserklärungen nichts wert. Ausbeutung bleibt in der Textilindustrie der Normalfall. Zu diesem Schluss kommen Public Eye und die Clean Clothes Campaign (CCC) in ihrem neuen Firmencheck 2019: "Existenzlöhne in der globalen Modebranche".

Die Organisation hat 45 internationale Modeunternehmen unter die Lupe genommen. Das Resultat ist ernüchternd: Kein einziges Unternehmen stellt sicher, dass alle Arbeiter in der Lieferkette einen Lohn erhalten, der zum Leben reicht. Nur zwei der befragten Unternehmen (Nile und Gucci) zahlen wenigstens einem Teil der Beschäftigten in der Produktion einen existenzsichernden Lohn (siehe Kasten).
Anteil der Arbeiterinnen in der Lieferkette*, die einen existenzsichernden Lohn erhalten:

0 Prozent: Adidas, Albiro, Aldi, Amazon, C&A, Calida Group, Chicorée, Coop, Decathlon, Esprit, Fruit of the Loom, Gap, G-Star RAW, H&M, Holy Fashion Group, Hugo Boss, Inditex, Intersport, KiK, Levi's, Lidl, Mammut, Manor, Maus Frères, Migros, Nike, Odlo, Otto Group, Peek & Cloppenburg, PKZ, Primark, Puma, PVH, Remei AG, Sherpa Outdoor, Tally Weijl, Tchibo, Triumph, Under Armour, Uniqlo, Workfashion, Zalando, Zebra Fashion AG

Mindestens 25 Prozent: Gucci (für einige italienische Produktionen)

Mindestens 50 Prozent: Nile

* Mindestens auf Ebene der Konfektionierung

Laut Definition der Clean Clothes Campaign muss der Existenzlohn die Grundbedürfnisse einer Familie mit zwei Kindern abdecken. Und es sollte noch etwas Geld übrigbleiben für unvorhergesehene Ausgaben. Doch die meisten Beschäftigten in der globalen Modeindustrie erhalten gerade mal den lokal geltenden Mindestlohn. Der ist jedoch in den meisten Produktionsländern so niedrig, dass er kaum zum Leben reicht.

https://www.fairunterwegs.org/news-medien/news/detail/textilindustrie-ausbeutung-bleibt-in-mode/

Tierversuche immer noch gang und gäbe
Grausam, unethisch, vermeidbar

Mäuse, die stundenlang in engen Plastikröhren verharren müssen. Meerschweinchen, die toxische Stoffe per Magensonde verabreicht bekommen. Kaninchen, Ratten, Schweine, Fische, Vögel, Hunde und Katzen, die tage- und wochenlang in engen Käfigen gehalten, gefesselt und gequält werden. Die Folgen sind Bewusstseinstrübungen, Ängstlichkeit, Verhaltensstörungen – und häufig auch der Tod der Tiere.

„Tierversuche sind vom Tierschutzgesetz weitgehend ausgeschlossen, man darf Sachen mit Tieren machen, die einen normalerweise ins Gefängnis bringen würden“, erläutert ein Vertreter von der Organisation „SOKO Tierschutz“, die den Skandal gemeinsam mit „Cruelity Free International“ aufdeckte, in der TV-Reportage.

Trotzdem sind Tierversuche in zahlreichen Bereichen immer noch gang und gäbe:

Toxikologie: In der Toxikologie wird die Verträglichkeit verschiedenster Chemikalien für Mensch und Umwelt überprüft. Diese Substanzen werden schließlich Reinigungs- und Kosmetikprodukten, Pestiziden u.v.m. beigefügt.
Medikamente: Etwa 20 Prozent der Tierversuche gehen auf das Konto von Arzneimittelherstellern, die Medikamente für die Human-, Zahn- und Veterinärmedizin herstellen.
Forschung: 40 Prozent der Tierversuche sind im Bereich Grundlagenforschung zu verbuchen. Dabei werden vor allem wissenschaftliche Interessen erforscht, die meist keinen konkreten Nutzen für den Einzelnen aufweisen.
Ausbildung: Auch in der Aus- und Weiterbildung künftiger Biologen, Human- und Veterinärmediziner kommen Tierversuche zum Einsatz.

Kosmetik-Hersteller umgehen Tierversuchsverbot

Seit 2013 sind Tierversuche zur Herstellung von Kosmetik per EU-Verordnung verboten. Leider bietet diese viele Umgehungsmöglichkeiten. Das wohl größte Schlupfloch: Inhaltsstoffe dürfen weiterhin an Tieren getestet werden, sofern sie nicht ausschließlich für die Herstellung von Kosmetik genutzt werden.
https://tierschutzverein.at/tierversuche-in-oesterreich/

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