"Fit" für die Zukunft im Ybbstal

Glasfaserausbau im Ybbstal: ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bürgermeister Werner Krammer (Waidhofen an der Ybbs), stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber.
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  • Glasfaserausbau im Ybbstal: ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bürgermeister Werner Krammer (Waidhofen an der Ybbs), stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber.
  • Foto: Filzwieser
  • hochgeladen von Roland Mayr

YBBSTAL. Nachdem sich die Bevölkerung der Pilotregion Ybbstal-Eisenstraße für den Glasfaserausbau ausgesprochen hatte, konnte die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) nun mit der Errichtung des offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Netzes starten. Alle Gemeinden, in denen Unterstützungserklärungen gesammelt wurden, haben die nötige Zustimmungsrate von 40 Prozent überschritten. Teilweise lag sie sogar bei über 70 Prozent. Damit bekommen Haushalte und Betriebe in Göstling, Hollenstein, Lunz am See, Opponitz, St. Georgen am Reith, Waidhofen an der Ybbs und Ybbsitz Glasfaseranschlüsse bis zum Haus. In den nächsten Wochen startet der Ausschreibungsprozess für den Bau.

Mit der Welt verbunden sein

"Mit dem Ybbstal hat nun eine weitere unserer vier Pilotregionen gezeigt, wie hoch die Attraktivität von Niederösterreichs Glasfasermodell ist. Private Haushalte und Betriebe wollen über Glasfaser mit der Welt und der Zukunft verbunden sein. Aus diesem Grund ist der Bau eines flächendeckenden Glasfasernetzes eines der wichtigsten Infrastruktur-Projekte des 21. Jahrhunderts", führt Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav aus.

Anschlüsse bis Ende 2018 aktiv

In den sieben Pilotgemeinden der Kleinregion Ybbstal wird die niederösterreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft in den nächsten Monaten das Glasfasernetz errichten. Die Vergabe für die ersten Abschnitte ist für Juli geplant, sodass die Bautätigkeiten im Spätsommer starten können. Die Anschlüsse sollen bis Ende 2018 aktiviert sein.
"Leistungsfähige Glasfaserverbindungen zu attraktiven Preisen sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Wir haben im Ybbstal die Chance bekommen, ganz vorne mit dabei zu sein. Die überwältigende Zustimmung der Bevölkerung zeigt sehr deutlich, dass wir diese einmalige Chance auch unbedingt nutzen wollen und werden", meint Werner Krammer, Sprecher der Kleinregion und Bürgermeister von Waidhofen an der Ybbs.

Service zu fairen Konditionen

Wo sich der Glasfaserausbau für private Netzbetreiber nicht rechnet, wird schließlich die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) – eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftsagentur ecoplus – aktiv. "Wir errichten eine öffentliche Infrastruktur, auf deren Basis Netzbetreiber und Dienstanbieter Services zu fairen Konditionen anbieten können. Die Refinanzierung erfolgt durch die Einnahmen aus der Vermietung. Wir sind mit dem Erfolg des Projekts bisher sehr zufrieden", betont nöGIG-Geschäftsführer Hartwig Tauber.

Glasfaserausbau im Ybbstal: ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bürgermeister Werner Krammer (Waidhofen an der Ybbs), stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber.
Im Ybbstal freut man sich über die große Zustimmung aus der Bevölkerung bezüglich des Projekts zum Ausbau des Glasfasernetzes.

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