Mit einem Konzert von „Die Drei“ wurde bei ausgezeichneter Stimmung gefeiert.
50 Jahre ein Teil von Himberg

50 Jahre Volkshaus feierten auch Gerhard Razborcan, Karin Kadenbach, Ernst und Ingrid Wendl sowie Katharina Kucharowits.
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  • 50 Jahre Volkshaus feierten auch Gerhard Razborcan, Karin Kadenbach, Ernst und Ingrid Wendl sowie Katharina Kucharowits.
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HIMBERG (mue). Zum runden Jubiläum des Volkshauses, es wurde vor 50 Jahren feierlich eröffnet, war der Saal gerammelt voll. Zahlreiche Gäste ließen sich das Konzert von "Die Drei" und Band nicht entgehen.

Rückblick auf 50 Jahre
Bürgermeister Ernst Wendl begrüßte die Gäste mit einem Rückblick auf die Geschichte des Hauses: "18.10.1968 Gründung 'Verein Volkshaus Himberg', den es noch immer gibt und dessen Obmann ich heute bin. Am 20.12. 1969 wurde das Volkshaus nach nur 13 Monaten Bauzeit eröffnet. 1989 und 1992 Zu- und Umbauten, es kamen ein neues Dach, neue Fenster, eine Wärmefassade und ein Schanigarten. 2018 Umbau auf Barrierefreiheit und der Sanitäranlagen." (Lesen Sie unten die gesamte Chronik).

Super Stimmung
Unter den Gästen waren Susanne und Erich Klein, Ingrid Wendl, Katharina Kucharowits, Gerhard Razborcan, Karin Kadenbach, zahlreiche Gemeinderäte, darunter Sabine und Walter Jakob mit Gästen aus Pellendorf, Yvonne, Heidi und Herbert Stuxer, Robert Ruzak, Josef Auer mit Familie, Gerhard Amstadt und Manfred Mitzl mit Gästen aus Velm und natürlich Jasmin Steiner mit Vize-Ortschef Richard Payer, der schmunzelte: "Für mich war das Volkshaus schon immer ein Teil von Himberg, ich kenne unsere Gemeinde nicht ohne, da ich doch einige Jährchen jünger bin."

50-jähriges Bestandsjubiläum Volkshaus Himberg (zur Verfügung gestellt von Bürgermeister Ernst Wendl):
Nach der Wiedererlangung der Selbstständigkeit der Gemeinde Himberg mit
01.09.1954 (Himberg gehörte bis zu diesem Zeitpunkt zu Wien) war es ein
großes Bedürfnis, ein Kulturzentrum für Veranstaltungen zu schaffen. Dies
scheiterte vorerst an der Finanzierung, weiters war das wichtigste zu diesem
Zeitpunkt, eine funktionierende Gemeindeverwaltung aufzubauen.
Nach der Schließung des „Steyrersaales“ (wo Veranstaltungen wie Bälle, etc.
stattfanden) im Gasthof Hechinger, Hauptplatz 11, aus sicherheitstechnischen
Gründen gab es in Himberg keine Möglichkeit, Veranstaltungen für Vereine,
Versammlungen, Faschingsfeiern, etc. abzuhalten.
So gab es eine Gruppe von Vordenkern und Pionieren, welche mit der Planung
des Volkshauses begannen. Die Kosten für dieses Projekt lagen bei 6,0 Mio.
Schilling (ca. 434.000 Euro). Die Finanzierung war äußerst schwierig.
Der Österreichische Gewerkschaftsbund, die Arbeiterkammer, die
Gewerkschaft der Eisenbahner, die Gemeinde Himberg und eine großzügige
Spende der Ersten Österreichischen Sparkasse machten die Finanzierung
möglich. Danach ging es Schlag auf Schlag mit der Umsetzung.
18.10.1968: Gründung des Vereins „Verein Volkshaus Himberg“, Obmann war
der seinerzeitige Bürgermeister Rudolf Wieser, die Vorstandsmitglieder waren
aus dem Kreis der Gemeinderäte. Dieser Verein war die rechtliche Basis für den
Bau des Volkshauses. Diesen Verein gibt es heute noch, jetzt bin ich als Bürgermeister auch Obmann dieses Vereins.
13.11.1968: Erlangung der Baubewilligung für das Volkshaus.
30.11.1968: Grundsteinlegung.
20.12.1969: Feierliche Eröffnung nach 13 Monaten Bauzeit. Die verbaute
Fläche betrug 570 m². Gebaut wurde der Veranstaltungssaal mit Sanitärräumen
und Kleiderablage, eine zweibahnige Kegelbahn und ein Restaurant sowie
Vereinsräume.
23.11.1989: Erteilung der Baubewilligung für einen Zu- und Umbau. Der Zubau
wurde auf der Nordseite (hinter der derzeitigen Bühne) für den
Kraftsportverein (Stemmer) errichtet. Weiters wurde das Flachdach wegen
permanenter Undichtheit durch ein Satteldach ersetzt. Die Fenster wurden
getauscht und eine Wärmefassade montiert.
09.04.1992: Baubewilligung für einen neuen Seiteneingang ins Restaurant und
die Errichtung des derzeit noch immer bestehenden Schanigartens. Bis zu
diesem Zeitpunkt gab es nur einen gemeinsamen Eingang zum
Veranstaltungssaal und ins Restaurant.
11.06.2018: Baubewilligung für den Umbau auf Barrierefreiheit (Errichtung
eines Treppenliftes und einer Rampe) sowie den Umbau der Sanitäranlagen.
Das Restaurant war immer verpachtet, der erste Pächter war Herr Josef Karas.
Das Volkshaus ist eine wichtige Kulturstätte für die vielen Veranstaltungen der
Himberger Vereine. Natürlich werden auch Veranstaltungen für Ortsfremde
durchgeführt, dabei wird aber Rücksicht genommen, dass genügend Freiraum
für die ortsansässigen Vereine vorhanden ist.
Diese Veranstaltungen im Volkshaus bereichern das Kulturleben und fördern
die Kommunikation in unserer Gemeinde.

Autor:

Brigitte Müller aus Schwechat

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