Himberg: 40-Jährige nahm Norweger aus

Angeklagte (40) leugnete jeglichen Betrugsvorsatz.
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Schweren gewerbsmäßigen Betrug, Verleumdung und falsche Beweisaussage warf die Staatsanwaltschaft Korneuburg einer 40-jährigen gebürtigen Brasilianerin vor. Demnach soll die mit einem Österreicher verheiratete und in Himberg wohnhafte Frau einem 53-j. Norweger über das Internet lange Zähne gemacht haben.

Übersiedlung nach Oslo

Sie stellte eine gemeinsame Zukunft in Oslo in Aussicht, pumpte ihn aber gleichzeitig an, weil sie die benötigten Mittel für die anwaltliche Vertretung im Scheidungsverfahren nicht aufbringen könne. In mehreren Teilbeträgen überwies der gutgläubige Norweger 8.200 Euro an die Frau. Ihre Versprechungen bekräftigte die Frau durch einen Besuch in Oslo.
Als seine Unterstützungszahlungen ins Stocken gerieten, zeigte ihn die Frau an, er habe sie vergewaltigt. Diese Anschuldigung wurde als verleumderisch beurteilt.
Trotz leugnender Verantwortung war Richter Hohenecker überzeugt, dass die Frau den Norweger hinters Licht geführt und ausgenützt sowie die Vergewaltigung erfunden habe.
Er verurteilte sie zu 18 Monaten teilbedingter Haft (davon sechs Monate unbedingt) und zur Rückzahlung der 8.200 Euro. Urteil nicht rechtskräftig!

Angeklagte (40) leugnete jeglichen Betrugsvorsatz.
Richter Manfred Hohenecker verhängte teils unbedingte Haftstrafe.

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