19.06.2017, 13:29 Uhr

Die Tücken langer Autoreisen

Melissa und Marie sind vorbildlich angeschnallt. In Kindersitzen können die Mädchen auf der Reise besser schlafen. (Foto: Stiegler)

Teil 8 der Serie "Steig ein" beschäftigt sich mit der Fahrt in den Urlaub. Da gilt es vieles zu beachten.

"Wann sind wir da?": Die im Zehnminutentakt gestellte Frage von den Kindern auf der Rückbank ist eine eigene Herausforderung. Um neben einer spritschonenden auch eine möglichst antwortschonende Fahrt in den Süden, Norden, Westen oder Osten anzutreten, ist einiges an Vorbereitunge notwendig.
Gastronom Rainhard Sailer, der sonst viel am Flughafen zu tun hat, fährt jedes Jahr nach "bella Italia". Mit Familie inklusive drei größeren Kinder. "Beim beladen muss ich darauf schauen, dass das Gewicht gut verteilt ist und die Reifen entsprechend aufgepumpt", so der Unternehmer.

Nicht zu viel trinken

Die Reise geht nachts los, weil es kühler ist und weniger Verkehr auf der "Süd" herrscht. Zur Beschäftigung der Kinder sind Spiele auf Handys und Tablets geeignet. Und ein bisschen "Reise-Geographie-Unterricht" von Erwachsenen schadet auch nicht. Da die meisten Fahrzeuge klimatisiert sind, sollte man den Kindern nicht zu viel zu trinken geben, sonst kommts zu Dauerpausen. Dennoch: Füße vertreten ist wichtig.
Davon weiß Manfred B. ein Lied zu singen: "1976 haben wir über einen Tag nach Ischia gebraucht. Da hat die A2 in Wiener Neustadt aufgehört. Aber die Reise mit den wechselnden Landschaften war trotzdem schön." Höhepunkt für alle: der erste Blick aufs Meer.

Tipps für die Autoreise ins Ausland

Italien: Lichtpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften
Deutschland: "Umweltzonen" in vielen Städten, notwendige Plakette gibts mit Zulassungsschein unter anderem beim ÖAMTC (12 Euro)
Schweiz: Tagfahrlicht verpflichtend, Warndreieick muss griffbereit im Innenraum liegen
Kroatien: Ersatzlampenset mitnehmen
Ungarn: Tagfahrlicht verpflichtend, Achtung: Promillegrenze 0,0 (ebenso in Tschechien!)
Frankreich: Schnellfahren ist teuer: 135 Euro für 20 km/h zu viel, ebenso viel kostet Handy am Steuer
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