17.01.2018, 14:49 Uhr

Unmut bei "Niki"-Belegschaft gegen Airline-Gründer wächst

Unmut bei Niki wächst (Foto: Austrian Wings)
Bei der Betriebsversammlung des "Niki"-Personals wurde aut "Austrian Wings" die Belegschaft über den Status des Insolvenzverfahrens sowie ihre rechtlichen Möglichkeiten informiert. Die Mitarbeiter machten dabei auch immer wieder ihrem Unmut über Airlinegründer Niki Lauda Luft, welcher sich derzeit in der Öffentlichkeit als bereitwilliger "Retter" der insolventen Fluggesellschaft zu präsentieren versucht.

Weiters wird seitens "Austrian Wings" bekannt, dass hinter vorgehaltener Hand von etlichen "Niki"-Mitarbeitern der Verdacht geäußert, dass Niki Lauda selbst möglicherweise indirekt die Fäden im Hintergrund gezogen habe, als der Fluggastrechtedienstleister FairPlane auf juristischem Weg durchsetzte, dass das Insolvenzverfahren für "Niki" in Österreich abgewickelt werden muss - zu einem Zeitpunkt, als der deutsche Insolvenzverwalter "Niki" bereits an die IAG verkauft hatte. Die IAG wiederum hat(te) vor, "Niki" in ihre Tochter Vueling zu integrieren und mehr als 700 der rund 1.000 Mitarbeiter zu übernehmen. Dieser Deal wackelt jetzt, da der Verkauf von der österreichischen Insolvenzverwalterin neu ausgeschrieben wurde - und damit wertvolle Zeit verloren geht. "FairPlane gefährdet aus unserer Sicht dadurch unsere Arbeitsplätze", kritisieren "Niki"-Mitarbeiter gegenüber "Austrian Wings".
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