"Unsere Simmeringer Hauptstraße lebt"

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Ist die Simmeringer Hauptstraße bereits ein "Klein Istanbul"?
WOLFGANG FASCHING: Das hat Simmerings neuer FP-Bezirksvorsteher Stadler behauptet. Das ist aber Unsinn. Weder gibt es die kolportierten 100 türkischen Geschäfte noch gibt es diese Zusammenballung.

Aber es gibt nicht wenige ausländische Unternehmer auf der Geschäftsstraße.
Ja. Wichtig ist aber die Mischung und die stimmt. Unsere Simmeringer Hauptstraße lebt.

Bei der Remise hat ein türkischer Supermarkt eröffnet. Ist das gut so?
Nachdem der Zielpunkt geschlossen wurde, hat ein Etsan eröffnet. Der ist nun der einzige Nahversorger in der Umgebung, der von allen Simmeringern besucht wird.
Für große Konzerne ist der Standort leider nicht attraktiv genug, da das Einzugsgebiet für die Riesen zu klein. Etsan kann das Gebiet gut abdecken, da er für die Anrainer und seine Community ein zielgerechtes Angebot bieten kann.

Wo bleiben die Simmeringer Jung-Unternehmer?
Die sind sehr aktiv, aber in anderen Branchen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die lieber in die IT- und Werbebranche gehen.

Was planen Sie für die Zukunft der SImmeringer Hauptstraße?
Ich werde die Unternehmer besuchen und mit allen reden. Mein Hauptaugenmerk wird darauf liegen, allen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und verbindend tätig zu sein.

Wie genau ist das gemeint?
Verschiedene Branchen miteinander ins Gespräch zu bringen. Wenn ein Installateur etwa einen Elektriker braucht, dann werde ich ihn mit einem Simmeringer Betrieb zusammenführen. So kann ich als Vermittler dienen und sowohl den Unternehmern als auch den Kunden helfen.

Gibt es auch sichtbare Änderungen, die Sie sich für die Simmeringer Hauptstraße wünschen?
Ich träume von einem Geländer zwischen der 71er-Trasse und dem Gehsteig. Das gehört mit Blumentrögen geschmückt – und natürlich mit genügend Querungs-Möglichkeiten versehen. Aber für die Sicherheit der Simmeringer werde ich alles versuchen, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Zur Person:

Wolfgang Fasching (49) ist selbstständig und auch als "Fiaker-Baron" bekannt. Er führt seinen Betrieb gemeinsam mit seiner Claudia und hat sechs Kinder zwischen 12 und 25 Jahren. Vor kurzem wurde er zum Chef des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Simmering gewählt. Sein Stellvertreter ist René Pfeiffer.

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