Ostern 2021
Glaube, Liebe und Hoffnung

Dechant Zoltán Papp: „Wenn Leute mit Problemen zu dir kommen, muss man wirklich zuhören. Ich glaube, das ist ein wichtiger Faktor, dass man mit den Leuten über ihre Probleme redet, dass man zuhört und Mut zuspricht."
  • Dechant Zoltán Papp: „Wenn Leute mit Problemen zu dir kommen, muss man wirklich zuhören. Ich glaube, das ist ein wichtiger Faktor, dass man mit den Leuten über ihre Probleme redet, dass man zuhört und Mut zuspricht."
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  • hochgeladen von Petra Lammer

Dechant Zoltán Papp über die Hoffnung mit der Auferstehung – auch im übertragenen Sinne in dieser herausfordernden Zeit.

„Mir persönlich geben die Fastenzeit und die Karwoche sehr viel Kraft. Und gerade diese letzten drei Tage – Donnerstag, Freitag, Samstag – wo auch Jesus leiden musste, aber die Hoffnung da ist, dass zu Ostern auch das Licht in unseren Herzen wieder scheint“, beschreibt Dechant Zoltán Papp, Stadtpfarrer in St. Magdalena und Provisor im Pfarrverband Völkermarkt-Trixnertal. „Das gibt uns auch Hoffnung jetzt in dieser Zeit, dass wir auferstehen auch im übertragenen Sinne, dass diese Zeit vorübergeht.“ So ist sein Wunsch für die Menschen jetzt in der Karwoche, kurz vor dem Osterfest, „dass sie aus der Spiritualität ein bisschen Kraft schöpfen.“

Vertrauen

Was Dechant Papp in der pandemiegeprägten Zeit hervorhebt: „Es ist wichtig, dass die Menschen zueinander Vertrauen aufbauen. Oft spürt man, wenn man mehrere Menschen sieht, zum Beispiel am Hauptplatz, die Leute beobachten sich gegenseitig. Es ist wichtig, dass dieses Vertrauen da ist: Ich kann dir begegnen ohne Hintergedanke – Grüß dich, wie geht’s dir? Das sollte man auch im Kirchenleben spüren und in den Menschen die Hoffnung zu stärken, dass diese Zeit hoffentlich so schnell wie möglich vorbei ist.“

Hoffnung

Die Hoffnung ist ein essentieller Bestandteil unseres Lebens und der drei christlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung. „Diese fügen sich zusammen – wenn ich keinen Glauben habe, dann leidet die Hoffnung darunter“, gibt Papp zu bedenken. „Man kann natürlich auch Liebe empfinden, ohne dass man ein gläubiger Mensch ist. Aber dadurch kann man alles abrunden: Glaube, Liebe und Hoffnung. Sich hineinzufügen in das Ganze.“

Angst

Hoffnungslosigkeit spürt der Pfarrer nicht bei seinen Gesprächen mit den Menschen, „aber ein bisschen Angst“, sagt Papp. „Die Menschen haben existenzielle Probleme – wie schaut es aus mit dem Arbeitsplatz? Wie schaffen wir das, dass die Wirtschaft wirklich wieder in Gang kommt, dass sich alles wieder normalisiert?“

Reden und zuhören

Als Seelsorger ist Papp in Kontakt mit den Menschen und er weiß: „Wenn Leute mit Problemen zu dir kommen, muss man wirklich zuhören. Ich glaube, das ist ein wichtiger Faktor, dass man mit den Leuten über ihre Probleme redet, dass man zuhört und Mut zuspricht. Das ist eben diese Hoffnung, die unser Leben bestimmt. Ich sage den Menschen, sie sollen ein bisschen offen zueinander sein und eben die Hoffnung, dass es besser wird, nicht aufgeben.“

Gemeinschaft

Die Covid-19-Pandemie hat auch großen Einfluss auf die Pfarrgemeinschaft. „Es ist wichtig, dass etwas in der Pfarre stattfindet, sonst verlieren wir den Anschluss“, sagt Dechant Papp. „Es ist sehr, sehr bedauerlich zu sehen, dass die Leute aus Angst nicht zu den Gottesdiensten kommen und andererseits, dass ihnen die Kirche, die Gemeinschaft abgeht. Das ist eine Dilemma-Frage – hier muss man einen Spagat finden, dass alle zufrieden sind.“ Die Gottesdienste zu Ostern sollten im Pfarrverband wie geplant stattfinden, der Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Magdalena wird mit einer Kleingruppe und einer Instrumentalgruppe musikalisch mitgestaltet.

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