Pfarrer Igor Vukan
„Ostern rettet uns“

Pfarrer Igor Vukan: „Die Kirche ist immer offen, die darf man nicht zusperren. Die Menschen gehen vernünftig mit Verstand und Herz hinein. Sie brauchen das in dieser Zeit. Man achtet auf jeden.“
  • Pfarrer Igor Vukan: „Die Kirche ist immer offen, die darf man nicht zusperren. Die Menschen gehen vernünftig mit Verstand und Herz hinein. Sie brauchen das in dieser Zeit. Man achtet auf jeden.“
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Petra Lammer

Der evangelische Pfarrer Igor Vukan über den Karfreitag als Beginn, wie man den Wert von Worten sorgfältig behandeln sollte und warum reichlich da ist, wenn wir alle geben.

„Der Karfreitag ist eigentlich der Anfang“, sagt Pfarrer Igor Vukan von der evangelischen Christuskirche in Völkermarkt und Bleiburg. „Wenn du neu sein willst, musst du Lebewohl sagen zum alten Leben. Ostern ist, dass du über vieles nachdenkst, dass du, wenn du dich auf die Suche begibst, dein eigenes inneres Ich annimmst, wie du bist. Dann kannst du dich auch kennenlernen und verstehen und so auch jeden einzelnen Mitmenschen, mit dem du deinen Lebensraum teilst.“

Kraft aus dem Glauben

Das Jahr der Corona-Pandemie hat seine Spuren hinterlassen. „Man ist in dieser Situation schon etwas frustriert“, weiß Vukan und er verweist auf die Bedeutung von „Kraft aus dem Glauben schöpfen“. „Wir haben schon gehört ,Wir müssen Weihnachten retten‘ und jetzt hören wir ,Wir müssen Ostern retten‘. Aber wir vergessen das Wesentliche: Weihnachten und Ostern retten uns! Und als solches sollen wir das auch annehmen!“

Gott finden

Die christliche Vorbereitung von Aschermittwoch bis Ostern ist für Vukan etwas vom Gedanken abgekommen: „So viele gehen in die Fastenzeit mit ,Ich muss auf etwas verzichten, dass ich dann klarer, sauberer – irgendwie bin…‘. Das ist alles nett und schön, wenn man auf seinen Körper auch achtet, aber das ist eine andere Zeit. Wir sollen eigentlich Gott finden. Wenn man Gott sucht und findet, gibt’s sicher auch viele Versuchungen auf dem Weg, das ist dann ja auch eine Art von Verzichten. Aber es ist alles oberflächlich geworden und wir übernehmen das.“

Achtsam sein

Der evangelische Pfarrer appelliert an mehr Achtsamkeit: „Wir hören uns oft nicht zu, was wir sagen, und dann benutzt man auch Wörter, mit denen man nichts sagt. Wenn man zuerst nachdenkt, kann man auch mit wenigen Wörtern viel sagen – die Voraussetzung dafür ist aber zuhören.“ Und auch an einen sorgsamen Umgang mit Worten: „Man benutzt das Wort Liebe für so vieles: ,Ich liebe diesen Kuchen.‘ Wie kannst du einen Kuchen lieben? Und dann sagt man seinem Partner, dass man ihn liebt – ja wie jetzt? Wie einen Kuchen? Durch so eine Verwendung verliert das Wort an Bedeutung. Das ist mit vielen Wörtern so – sie haben ihren Wert verloren.“

Geben statt nehmen

Ein kleines Gebet, das die Kuratorin anlässlich des Gottesdienstes zum Weltgebetstag der Frauen vorbereitet hatte, gibt Pfarrer Vukan mit auf den Weg – es lautet: „Ich gebe, du gibst, er gibt, sie gibt, es gibt, wir geben, ihr gebt, sie geben. Welch Reichtum auf Erden.“ Zum Nachdenken: „Wenn wir alle geben – auch Trost –, dann ist Trost reichlich für uns da. Wenn wir anfangen würden, Barmherzigkeit, Gnade, Güte zu geben. Wenn wir nehmen, dann ist bald nichts mehr da und du musst von anderen nehmen, aber wenn du gibst, dann ist reichlich für andere da.“

Anzeige
Im Dorf SCHÖNLEITN kommen Mountainbike-begeisterte Ladys auf ihre Kosten.
1 8

Naturel Hotels & Resorts, Dorf SCHÖNLEITN
Bike-Camps für Mountainbike-begeisterte Ladies

Das Dorf SCHÖNLEITN bietet ab Mitte Juni ein eigenes Camp für Mountainbike-begeisterte Ladys an.  VILLACH. Schnappt euch euer Bike und die beste Freundin und erlebt ein paar aufregende Tage im Dorf SCHÖNLEITN. Ab 17. Juni gibt es für Mountainbike-begeisterte Ladys ein eigenes Bike-Camp mit zusätzlichen Leistungen für euch und euer Bike. Egal ob eine gemütliche Tour oder eine wilde Downhill-Abfahrt – das Dorf SCHÖNLEITN bietet die besten Voraussetzungen, um die Gegend mit dem Rad zu erkunden. ...

Anzeige
Sigi Wobak (rechts) und seine Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch
1 2

Genuss Gutschein
Genuss ist eine Frage des guten Geschmacks

Die Fachwerkstatt trägt den Namen "Kamehl", da neben Nudeln auch Mehlspeisen angeboten werden. "Was vor 20 Jahren in Wien mit der Kasnudelerei begonnen hat, wollen wir jetzt auf einer neuen Ebene weiterführen", erklärt Wobak. Seit Kurzem sind die Nudelkreationen als eigene Marke zum Genuss bereit. "Die Carintinis sind eine vom Österreichischen Patentamt geschützte Marke. Erstmals ist also eine Kärntner Nudel patentrechtlich geschützt worden." Weil wir mit viel Herz und gesundem Verstand...

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen