"Je mehr Reflektoren, desto besser"

KÜHNSDORF. Der Winter ist da und mit ihm auch die früh einsetzende Dämmerung. Besonders in der Dunkelheit, oder bei schlechten Sichtverhältnissen, ist es für Autofahrer schwer, Fußgänger rechtzeitig zu sehen und somit Unfälle zu vermeiden. Markus Jeitler, Prüfzentrumsleiter der ARBÖ Zweigstelle Kühnsdorf, erklärt, wie Fußgänger auf sich aufmerksam machen können.

Reflektoren und Taschenlampe

"Helle Kleidung und Reflektoren sind die einfachste Art, um als Fußgänger auf sich aufmerksam zu machen", erzählt Jeitler. Die Reflektoren können an allen Kleidungsstücken wie zum Beispiel der Kappe, den Schuhen und der Jacke angebracht werden. "Je mehr Reflektoren man trägt, desto besser", so der Prüfzentrumsleiter. Zusätzlich zu den Reflektoren können auch noch Warnwesten und Stirnlampen verwendet werden. "Ganz wichtig finde ich auch die Taschenlampe. Jeder Fußgänger sollte eine bei sich tragen, um sich jederzeit und aus jeder Position bemerkbar machen zu können", rät der St. Kanzianer.

Tipps für Autofahrer

Auch Autofahrer können dazu beitragen, Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden. "Das allerwichtigste bei diesen Temperaturen ist, die Scheiben zu enteisen und sauber zu halten", so Jeitler. Des weiteren sollten Autofahrer auch kontrollieren, ob die Beleuchtung ihres Fahrzeuges richtig eingestellt ist. Die richtige Einstellung des Lichtes ist deshalb besonders wichtig, da durch ein zu niedrig eingestelltes Licht, die Sichtweite erheblich beeinschränkt wird. "Mir ist auch aufgefallen, dass trotz starkem Nebel sehr viele Autofahrer ohne Licht unterwegs sind, wodurch die Sichtweite nochmals verringert wird."

ZUR SACHE:

Sichtbarkeit bei schlechter Sicht:
- Reflektoren sind bis zu 160 Meter sichtbar
- Helle Kleidung, ohne Reflektoren ist bis zu 80 Meter sichtbar
- Dunkle Kleidung ist erst ab 30 Metern sichtbar

- Der Bremsweg eines Autos, das 50 km/h fährt, beträgt 40 Meter

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