13.09.2016, 19:00 Uhr

Extrem-Radfahrer als Englischlehrer in Zentralamerika

Der Mittertrixner Helmut Pucher mit Schulkindern im NPH-Kinderdorf in Honduras (Foto: KK)
VÖLKERMARKT. Der gebürtige Mittertrixner Helmut Pucher (31) startete im Jänner 2016 seine Extrem-Radtour von der Südspitze Lateinamerikas bis nach Alaska, das sogenannte "Pan American Roleur" (die WOCHE berichtete).
Zweck der 26.000 km langen Reise ist die Unterstützung und öffentliche Wahrnehmung der Kinderhilfs-Organisation "NPH – Nuestros Pequenos Hermanos" in Zentralamerika, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt.

Ein Jahr in Honduras

Ende Juni ist Pucher in Honduras (Zentralamerika) angekommen, wo er nun für NPH Österreich in einem Kinderdorf ein Jahr lang als freiwilliger Englischlehrer im Einsatz ist. Danach wird er seine Radtour, die ohne jegliche logistische oder finanzielle Unterstützung auskommt, fortsetzen. "In Honduras habe ich die Möglichkeit, Straßen- und Waisenkindern, um die sich sonst niemand kümmert, eine Chance zu geben", sagt Pucher.


Gefahr durch Kriminalität

Zudem will er das Jahr dazu nutzen, eine Dokumentation mit und über die Kinder in Honduras zu drehen. Diese will er bei seinen Vorträgen in den USA, Kanada und Europa einbauen, um NPH bekannter zu machen und Spenden zu sammeln. "Die große Gefahr in Honduras ist es, dass die Kinder früh in die Kriminalität abrutschen", warnt Pucher. Was mit kleinen Diebstählen zur Versorgung der eigenen Familie beginnt, endet im Kontakt mit Bandenstrukturen: "Früher oder später werden sie dann teil einer Gruppierung." Die Schulbildung in den Kinderdörfern kann den Mädchen und Buben eine Zukunft schenken.
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