Landtagswahl 2019 - Vorarlberg wählt
Fünf Themenfelder, 25 Antworten der Spitzenkandidaten der fünf Landtagsparteien

Landeshauptmann Markus Wallner, ÖVP
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Landeshauptmann Markus Wallner, ÖVP
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Markus Wallner, ÖVP

Wirtschaft:
Vorarlberg muss als Standort für die Wirtschaft langfristig erfolgreich bleiben. Nur so haben Menschen einen Job und nur so können wir unseren Wohlstand in Zukunft halten. Deshalb: Innovationen fördern, Bildung stärken und Voraussetzungen für eine moderne Arbeitswelt schaffen.

Fachkräftemangel:
Unser Ziel: Vorarlberg zum Land der besten Fachkräfte machen! Deshalb haben wir eine große Offensive gestartet – duale Ausbildung ausbauen, digitale Kompetenzen stärken, Fachhochschule erweitern und vermehrt Frauen für technische Berufe begeistern.

Bildungssystem:
Unsere Zukunft! Deshalb dürfen wir auf dem Bildungsweg keinen Jugendlichen mehr zurücklassen. Unser wichtigstes Ziel ist es, allen Vorarlberger Kindern die beste Bildung und damit beste Chancen für die Zukunft zu bieten.

Altersvorsorge:
Wir wollen in Vorarlberg ein Altern in Würde ermöglichen. Wer im Alter Unterstützung braucht, hat die beste Pflege verdient. Deshalb ist es unser großes Ziel, die Pflege zuhause zu stärken und die pflegenden Angehörigen weiter zu entlasten.

Ehrenamt:
Unverzichtbar und eine große Stärke Vorarlbergs! Das hohe ehrenamtliche Engagement sorgt für Zusammenhalt in der Bevölkerung. Zudem stärkt und sichert es den gesellschaftlichen Fortschritt und trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität bei. Deshalb: Ehrenamt weiter stärken!

Johannes Rauch, Grüne

Johannes Rauch, Grüne

Wirtschaft:
Wir Grüne stehen für ein Wirtschaften, das die Umwelt und Natur respektiert und ressourcenschonend agiert. Es gibt kein unendliches Wachstum und nur eine Welt. Außerdem profitiert Vorarlbergs Wirtschaft und Industrie massiv von einem starken Europa.

Fachkräftemangel:
Beste Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten holen Fachkräfte ins Land und helfen, sie zu behalten. Deshalb verfolgen wir die Idee einer Europäischen Hochschule im Bodenseeraum. Lehrlinge abzuschieben, ist nicht nur unmenschlich, sondern auch wirtschaftlich kurzsichtig.

Bildungssystem:
Alle Kinder brauchen die gleichen Startchancen. Daher fordern
wir Grüne gute und ausreichende Kleinkinderbetreuungsangebote, eine gemeinsame Schule der
10- bis 14-Jährigen, um alle zu fördern und zu fordern und einen massiven Ausbau der Ganztags-
schulen.

Altersvorsorge:
Das Grüne Pensionsmodell sieht eine existenzsichernde Grundpension für alle ab 65 Jahren vor. Dazu kommen individuell erworbene Versicherungsleistungen. Damit sorgen wir dafür, dass niemand in die Altersarmut abrutscht, die derzeit besonders Frauen trifft.

Ehrenamt:
Wir Grüne wollen Freiwillige und deren wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft strukturell und finanziell unterstützen. Wir setzen uns für faire und sichere Rahmenbedingungen ein, und danken den vielen Menschen in Vorarlberg, die sich ehrenamtlich engagieren!

Dr. Martin Staudinger, SPÖ
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Dr. Martin Staudinger, SPÖ

Wirtschaft:
Politik muss für Selbstständige die sozialen Rahmenbedingungen sicherstellen, die sie verdienen. Besonders EPUs sind immer noch benachteiligt, wenn sie etwa für Arztbesuche einen Selbstbehalt zahlen müssen. Diese Krankensteuer ist ungerecht, der Selbstbehalt soll gestrichen werden.

Fachkräftemangel:
Es gibt nur eine Strategie, die gegen „Fachkräftemangel“ wirkt: Gute Ausbildung, gute Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen. Auch ist es menschlich wie wirtschaftlich richtig, dass asylwerbende Lehrlinge im Land bleiben dürfen und nicht mehr abgeschoben werden.

Bildungssystem:
Weder Einkommen noch Herkunft, weder Bildungsniveau noch Sozialprestige der Eltern dürfen entscheidend für den Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen sein. Deshalb müssen Kinder bereits früh gefördert werden. Den besten Rahmen dafür bieten „Gemeinsame Schule“ und Ganztagesklassen.

Altersvorsorge:
Unser Pensionssystem ist sehr gut. Nachbessern müssen wir bei Grenzgängerpensionen, die immer noch zu hoch besteuert werden. Zudem schlagen wir 50 Euro Extra-Pension für Frauen und Männer mit Kindererziehungszeiten vor.

Ehrenamt:
Vieles in unserer Gesellschaft würde ohne Ehrenamt nicht funktionieren. Dieses Engagement verdient Unterstützung. Auf SPÖ-Initiative hin entlasten wir etwa Katastropheneinsatz-Helfer, indem wir ihnen für ihre Einsätze während der Arbeitszeit eine Entgeltfortzahlung sicherstellen.

Christoph Bitschi, FPÖ

Christoph Bitschi, FPÖ

Wirtschaft:
Nur ein starker Standort sichert unseren Wohlstand. Dazu müssen wir für unsere heimischen Betriebe bessere Rahmenbedingungen schaffen. Wir wollen steuerliche Entlastungen, endlich mehr Freiheit und weniger Bürokratie und eine echte Fachkräfteoffensive.

Fachkräftemangel:
Neben der Forcierung der MINT-Fächer und der Steigerung der Digitalkompetenzen setzen wir auf die Stärkung der Lehre. Wir wollen Lehrbetriebe finanziell unterstützen, die Lehre nach der Matura forcieren, eine Lehrlingsbeihilfe einführen und einen ‚Meisterscheck‘ schaffen.

Bildungssystem:
Wir brauchen ein Bildungssystem, das unsere Kinder in ihren individuellen Bedürfnissen, Interessen und Stärken fördert. Dabei muss auch sichergestellt sein, dass alle Kinder bei Schuleintritt ausreichend gut Deutsch können, damit ein ordentlicher Unterricht für alle Kinder möglich ist.

Altersvorsorge:
Um ein Altern in Würde sicherzustellen, dürfen jene, die ihr Leben lang einen Beitrag im Land geleistet haben, am Ende nicht mit einer Minipension abgespeist werden, sondern müssen im Alter eine gerechte Pension erhalten. Zudem wollen wir die Pflege zu Hause stärker unterstützen.

Ehrenamt:
Die vielen Ehrenamtlichen im Land verdienen für den wertvollen Beitrag, den sie leisten, die beste Unterstützung. Wir wollen die notwendige Infrastruktur sicherstellen und mit dem „Ehrenamtsbonus“ eine spezielle Förderung für Betriebe einführen, die freiwillige Helfer beschäftigen.

Sabine Scheffknecht, NEOS

Sabine Scheffknecht, NEOS

Wirtschaft:
Wir NEOS verbinden Wirtschaft und Umwelt und schaffen so im Land nachhaltig Wohlstand. Vorarlberg soll ein innovationsförderndes Umfeld für Unternehmen und damit für die gesamte Gesellschaft sein. Das beginnt beim Breitbandausbau und endet bei einer ambitionierten Forschungspolitik.

Fachkräftemangel:
Der wesentliche Hebel beim Fachkräftemangel ist Bildung. Immer noch kommen Kinder aus der Schule, die weder ausreichend lesen, schreiben oder rechnen können. Das darf nicht sein. Wir müssen den akuten Lehrer_innenmangel beheben. Nur so bekommen unsere Kinder die beste Bildung.

Bildungssystem:
Wir stellen Bildung über alles, denn Schule und Kindergarten sind für uns die Orte, an denen unsere Zukunft beginnt. Wir wollen, dass alle Kinder, die wollen, in einer Ganztagesklasse unterrichtet werden. Damit schaffen wir Chancengerechtigkeit und fördern die Talente unserer Kinder.

Altersvorsorge:
Wir brauchen ein System, dass auch in 50 Jahren noch funktioniert. Deshalb müssen wir das Sozialsystem nachhaltig absichern und zukunftsfit machen. Es braucht dafür Reformen in der Pflege und im Pensionssystem, die über den nächsten Wahltermin hinaus Wirkung zeigen.

Ehrenamt:
Lebensqualität und ziviles Engagement wird besonders im Vereinsleben deutlich. Es ist wichtig, dass die Politik freiwilliges Engagement und das Vereinsleben unterstützt und fördert, um gesellschaftlichen Mehrwert und ein positives Zusammenleben zu sichern.

Übersicht über alle Parteien, die Wahlvorschläge eingebracht haben

Autor:

Christian Marold aus Feldkirch

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