Sepp Knoflach
100 Jahre und kein bisschen leise!

Oberste Gratulantin: Die Währinger Bezirkschefin Silvia Nossek (Grüne) mit Jubilar Sepp Knoflach.
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Ein Fest der besonderen Art gab es dieser Tage in Währing. Der frühere Chorleiter Sepp Knoflach beging seinen 100. Geburtstag richtig musikalisch.

WÄHRING. "Die Musik begleitet mich schon mein Leben lang", erzählt der am 17. September 1919 in Hall in Tirol geborene Knoflach. Schon als Kind hat er Geige gelernt, spielte 60 Jahre lang die erste Geige am Akademischen Orchesterverein und war 33 Jahre lang Chorleiter der Gersthofer Kantorei. "Ich habe unzählige Mittwochabende mit dem Chor verbracht und unter meiner Führung wurde auch erstmals moderne Kirchenmusik präsentiert", so der Jubilar. "Mit 97 hörte ich dann auf", meint Knoflach weiter.

Arbeit auf Augenhöhe

Zu seinen Ehren führte die Kantorei unter der Leitung von Thomas Reuter die Missa in C von Johann Joseph Fux auf. "Es war für mich immer erstaunlich und schön, dass man den großen Altersunterschied von ihm zu uns Jungen niemals spürte. Es war eine großartige Zusammenarbeit auf Augenhöhe und ich habe in den sieben Jahren viel von ihm gelernt", erklärt der junge Tenor und Solist Martin Rysanek. "Der Sepp ist der lebende Beweis für uns, dass auch das hohe Alter eine spannende, schöne Lebensphase sein kann. Wir werden deinem guten Beispiel folgen, im Glauben wie im Leben, alles Gute in deinem nunmehr 101. Lebensjahr", sagte Pfarrer Monsignore Norbert Rodt bei der Messfeier.

Alter ist kein Thema

Wie fit und engagiert Sepp Knoflach auch als Hundertjähriger ist, beweist die Tatsache, dass er auch am Tag seiner Ehrung die 102 Stufen von seiner Wohnung alleine herunter spazierte und mit seinen Nordic Walking-Stecken zu Fuß zur Messe nach St. Leopold ging. Trotz Regenwetter! "Im Sommer war ich fleißig schwimmen, der Neoprenanzug hat sich sehr bewährt. Meine täglichen Liegestütz sind ein Fixpunkt und seit neuestem spiele ich Tischtennis", so Knoflach.

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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