10.10.2016, 10:47 Uhr

Grätzelpolizisten in Währing: Polizeiarbeit wie in der guten alten Zeit

Stadthauptmann Harald Hofmayer, Bezirkschefin Silvia Nossek, Otto Jocham, Peter Neunteufl (v.l.).

In Währing gibt es nun Grätzelpolizisten, die den Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

WÄHRING. "Polizeiarbeit wie früher" wollen die neuen Währinger Grätzelpolizisten machen. Das heißt für sie vor allem: reden, vernetzen, greifbar sein. "In Währing hat die Zusammenarbeit mit der Polizei aber auch bis jetzt schon sehr gut funktioniert", sagt Bezirkschefin Silvia Nossek (Grüne).

Wichtig ist den Grätzelpolizisten, den Bewohnern die Scheu davor zu nehmen, sich an die Polizei zu wenden – sei es, wenn die Straßenlaterne nicht leuchtet oder man ein anderes Pro-blem hat. Sollte der Grätzelpolizist nicht gleich erreichbar sein: Er ruft zurück. Erreichbar sind die beiden unter 01/3131027224 oder direkt in den Inspektionen. Was noch wichtig ist: Der Grätzelpolizist ersetzt nicht den Notruf. Bei Notfällen heißt es nach wie vor 133 wählen.

Das neue Konzept des Grätzelinspektors – oder des Sicherheitsbeauftragten, wie er noch heißt – sieht vor, dass die Menschen ihre Probleme ansprechen. Partnerschaftlich soll dann eine Lösung gefunden werden, so Landespolizei-Vizepräsident Karl Mahrer: "Das Konzept ist ein Kulturwandel in der Polizei." Neben Verbrechensbekämpfung und -vorsorge gebe es nun die Bürgerbeteiligung als drittes Standbein der Polizei.
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