14.12.2017, 07:39 Uhr

Wohnstraße Schönbrunnergraben - Parken nur noch auf den markierten Flächen erlaubt...

Als Bewohner des Kleingartenvereins Brunnstube zeigt man sich entsetzt darüber, dass eine so gravierende Veränderung wie die Umwandlung des Schönbrunnergrabens in eine Wohnstraße samt der Reduzierung der Parkplätze am Schönbrunnergraben von über 60 auf nunmehr 20 gemacht wurde, ohne dass es eine umfassende Anrainerbefragung gegeben hat! 

Bei einer informellen Versammlung am 6. Dezember 2017 (bei welcher über 40 Personen anwesend waren) wurde nun jenen - von der grünen Bezirksvertretung vergessenen - Anrainern mitgeteilt, dass im März 2017 drei Alternativen für die Neugestaltung der Parkplatzsituation zur Abstimmung gebracht wurden:

  • Beibehaltung der bisherigen Situation
  • Einbahnregelung
  • Reduzierung der Parkplätze und Ausweisung des Schönbrunnergrabens als Wohnstraße

Hier stellt sich die Frage, ob den eingeladenen Anrainern dabei auch gesagt wurde, dass bei der nunmehrigen Variante über 60% der Parkplätze gestrichen werden? Die Frage nach einem Protokoll blieb bis dato unbeantwortet. 

Die einzige Alternative wäre nämlich gewesen, eine Einbahnregelung einzuführen, denn so hätten die Parkplätze bewahrt werden können. Als Anrainer ist es unverständlich, dass es vor der Umsetzung durch die grüne Bezirksregierung, keine Befragung gegeben hat, 

Die Parkplatzsituation ist am Schönbrunnergraben eine Katastrophe, denn momentan sieht es so aus, dass die Anrainer einen Fußweg von mind. 400m haben um einen Parkplatz zu finden. Jetzt ist aber Winter, und von den 170 Pächtern des KGV Brunnstube sind nur wenige Mieter dauerhaft anwesend. Wie wird es erst im Sommer aussehen, wenn zusätzlich zu den über 500 Pächtern die hier auf dem Brunnstubenweg bzw. auf der Czartoryskigasse parken möchten, noch die Badbesucher kommen?

Von einerBezirksvertretung erwartet man sich, dass die Politik für die Anrainer, und nicht gegen sie gemacht wird.

Der Schönbrunnergraben ist von der Frequenz nicht zu vergleichen mit engen Straßen wie die Thimiggasse oder die Erndtgasse. Diese beiden Straßen sind jedoch Straßen mit Gegenverkehr und nur einer Fahrbahn.

Warum wird am Schönbrunnergraben ein “Exempel” statuiert?
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