Marchtrenk
Vom Dorf zur Stadt

Marchtrenk vor 100 Jahren
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MARCHTRENK. Der Name Marchtrenk kommt vom althochdeutschen mahra-Streitross und trenk-Tränke, bezeichnet also im Grunde eine Pferdetränke. So war das Dorf jahrhundertelang ein beliebter Rastplatz für Fuhrwerker und Kutscher. Im 19. Jahrhundert eignete sich Marchtrenk daher auch als Haltestelle für die Pferdeeisenbahn von Gmunden nach Linz, genauso wie 20 Jahre später für die „Kaiserin Elisabeth Bahn“ – die heutige Westbahn. Trotz der Bedeutung als Rastplatz war Marchtrenk bis ins 20. Jahrhundert ein hauptsächlich landwirtschaftlich geprägtes Dorf.
Im Ersten Weltkrieg entstand östlich von Marchtrenk ein großes Kriegsgefangenenlager – eine riesige Barackenstadt entlang der Bundesstraße – für 35.000 Gefangene. Nach dem Krieg stand das Areal für Industriebetriebe und Siedlungen zur Verfügung und das ländliche Dorf wurde langsam zur Stadt. Eine Entwicklung, die sich auch in den Bevölkerungszahlen niederschlug, die vor allem seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts stark anstiegen. Von ungefähr 2.500 Einwohnern im Jahre 1918 wuchs die Bevölkerung auf 13.600 im Jahr 2018 an. Dementsprechend wurde Marchtrenk im Jahr 1985 zur Marktgemeinde, und im Jahr 2000 schließlich zur Stadt erhoben.

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