Volkshilfe rückt zusammen

160.000 Euro wurden in die Renovierung des Gebäudes gesteckt, das jetzt mehrere Volkshilfe-Dienste beherbergt.
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WELS. 1935 als "Gasthof zur Post" errichtet, wird der Bau am großen Vogelweide Kreisverkehr seit 2002 als Stützpunkt der Volkshilfe Wels-Kirchdorf genutzt. Veränderungen innerhalb der Organisation führten zu einer Umstrukturierung der Volkshilfe nach Fachbereichen. Drei der vier Volkshilfe GmbHs, welche in Wels Dienstleistungen anbietet, sind jetzt unter einem Dach konzentriert. "In den neuen Räumlichkeiten haben die Integrationsfachdienste, die Lebensart, das Projekt Triangel und die Gesundheits- und Sozialdienste ein neues Zuhause gefunden. Statt an vier verschiedenen Standorten, sind die Kräfte jetzt vereint, das ist nicht nur effizienter, sondern auch kundenfreundlicher", freut sich Michael Schodermayr, Vorsitzender der Volkshilfe Oberösterreich.

Delogierungsprävention einzigartig

Das Projekt Triangel ist einzigartig in Oberösterreich. Ähnlich einer Schuldnerberatung können Betroffene hier Hilfe suchen. Gemeinsam wird eine Kostenaufstellung erstellt und das Gespräch mit den Wohnbauträgern gesucht. Am Standort unverändert bleibt der SoMa-Markt und die Fundgrube. Mehr als 80 Freiwillige unterstützen die hauptamtlichen Kollegen in Wels. "Ihr Einsatz garantiert noch mehr Zeit für Zuwendung und Unterstützung", ist Johann Raindl-Schwaighofer, Vorsitzender der Volkshilfe Wels, stolz. Die Integration aller Dienste wäre mit der alten Raumaufteilung des Gebäudes nicht möglich gewesen. "Wir mussten zusammenrücken. Deswegen hat dieses Haus für mich etwas Symbolisches. Denn in Zeiten wie diesen, in denen im Bereich Frauen-, Familien- und Bildungspolitik sehr bedenkliche Signale gesendet werden, müssen wir auch Zusammenrücken und als sozialpolitische Stimme umso aktiver sein", meint Schodermayr.

160.000 Euro wurden in die Renovierung des Gebäudes gesteckt, das jetzt mehrere Volkshilfe-Dienste beherbergt.
Karl Osterberger, Johann Raindl-Schwaighofer und Michael Schodermayr.

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