17.06.2017, 13:38 Uhr

Eska setzt auf Thalheimer Standort

Von der Entwicklung der Handschuhe über die Musteranfertigung bis hin zur Bestellabwicklung geschieht alles in der Thalheimer Firmenzentrale. (Foto: Eska)

Mit einem Hallenanbau und logistischen Erweiterungen reagiert die Handschuhmacherei auf internationale Markterfolge und legt dabei ein klares Bekenntnis zur Region ab.

THALHEIM. Seit 105 Jahren fertigt Eska als Familienunternehmen spezielle Handschuhe. Was 1912 als kleine Handschuhmacherei begonnen hat, ist längst zur Weltmarke geworden. "Die Zeiten und Handschuhe haben sich geändert, unsere Werte sind die gleichen geblieben. Wir vertrauen auf die Schaffenskraft unserer Mitarbeiter aus der Region und bedienen auch künftig von Thalheim aus den Weltmarkt", betont Firmenchef Paul Loos. 



Neue Logistikhalle


Gerade wurden 750.000 Euro wurden in den soeben vollendeten Neubau einer Logistikhalle investiert. "Internationale Aufträge im technischen Bereich haben diesen Expansionsschritt ausgelöst. Mit dem Neubau sind die Weichen für die Zukunft gestellt", so Loos. Die Gleichenfeier mit anschließendem Sommerfest findet am 23. Juni am Firmengelände in Thalheim statt. 



Von Thalheim in die Welt


Von der Entwicklung der Handschuhe über die Musteranfertigung bis hin zur Bestellabwicklung geschieht alles in der Firmenzentrale in Thalheim. "Die Wertschöpfung bleibt zu 100 Prozent in Österreich. Das ist uns einfach wichtig", unterstreicht Loos. Für THL-Handschuhe hat Eska hauseigene Arbeits- und Schnittschutzprogramme entwickelt. In Australien ist das Familienunternehmen mit einem Marktanteil von über 90 Prozent bei Feuerwehrhandschuhen unangefochtener Marktführer. Soldaten, Polizisten und Behörden aus aller Welt tragen die Handschuhmarke aus dem kleinen Thalheim. "Wir kennen die länderspezifischen Bedürfnisse. Das macht sich bezahlt", so Loos. Für die Freizeit entwickelt Eska Sporthandschuhe und elegante Modelle aus Leder. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Gesamtumsatz von rund 11 Millionen Euro erwartet, was einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 90 Prozent der Produkte gehen ins Ausland.

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