17.11.2016, 14:02 Uhr

Weiterführende Schulen: Was kommt nach dem Pflichtschulabschluss?

Die Auswahl der weiterführenden Schulen in Wels und Wels-Land ist vielfältig, den richtigen Schultyp zu finden nicht ganz einfach. (Foto: drubig-photo/Fotolia)

Die Wahl der weiterführenden Schule nach dem Pflichtschulabschluss sollte sorgfältig überlegt sein.

BEZIRK. Hat man die Stufen der Pflichtschule erklommen, bieten weiterführende Schulen vielfältige Möglichkeiten. Man kann sich zwischen verschiedenen Schultypen entscheiden: berufsbildende mittlere, berufsbildende höhere Schulen oder Oberstufengymnasien. Sowohl berufsbildende mittlere und höhere Schulen als auch Oberstufengymnasien bieten wiederum unterschiedliche Schwerpunkte: etwa technisch, künstlerisch wirtschaftlich/kaufmännisch, Tourismus, sozial, Landwirtschaft, Mode oder Kindergartenpädagogik. Mittlere Schulen dauern drei oder vier Jahre und schließen mit einem Fachschulabschluss ab, höhere Schulen dauern fünf Jahre und schließen mit einer Reifeprüfung beziehungsweise Matura ab.

Breit gefächertes Angebot

Mit dem wirtschaftskundlichen Realgymnasium und Oberstufenrealgymnasium der Franziskanerinnen (Schwerpunkte – Wirtschaft, Naturwissenschaft, Kreativ), dem Bundesrealgymnasium Brucknerstraße (Schwerpunkte - Sprache, Neue Medien, Naturwissenschaft), dem Bundesrealgymnasium Schauerstraße (Schwerpunkte – Sprachen, Musik, Tanz) und dem Bundesrealgymnasium Wallererstraße (Schwerpunkte – Sport, Naturwissenschaft) bietet Wels allein vier Oberstufengymnasien. Hinzu kommen diverse berufsbildende mittlere Schulen, wie das abz Lambach und berufsbildende höhere Schulen wie die beiden HAKs oder HTLs. Rechnet man die Polytechnischen Schule dazu, gilt es sich zwischen nicht weniger als 17 Schulen zu entscheiden. "Die Erfahrung zeigt, dass diese Wahl – gerade wenn man erst 14 Jahre alt ist – nicht leicht fällt und viele Fragen bei Jugendlichen auftreten können", weiß Robert Sluga vom JugendService Wels. Es sei daher ratsam, sich schon während der Pflichtschulzeit Gedanken zu machen, in welche Richtung die weitere Ausbildung führen soll. Ausgangspunkt für die Schulwahl sollte eine Selbstanalyse sein: Wer bin ich? Was kann ich? Wo liegen meine persönlichen Begabungen/Interessen/Erwartungen? Unterstützend können Berufsinteressens- und Eignungstests durchgeführt werden. Das JugendService bietet kostenlos für Jugendliche ab dem siebten Schuljahr eine Schulwahlberatung an.

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