Vorkehrungen für den weiteren Bergbahnbetrieb

Die Verhandlungen zur Rettung der Muttereralm Bergbahnen werden weiter fortgesetzt.
  • Die Verhandlungen zur Rettung der Muttereralm Bergbahnen werden weiter fortgesetzt.
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Keineswegs untätig waren die Bürgermeister Hansjörg Peer aus Mutters und Hans Payr aus Götzens in der Vorwoche. Ihre Zielsetzung sehen sie weiterhin als realistisch: „Die Muttereralm-Bergbahnen werden weiterhin fahren!“ Dass die Opposition in beiden Dörfern dies nicht ganz so optimistisch sieht, wurde unter Beweis gestellt.

Im Anschluss an eine Klausursitzung gingen beide Bürgermeister in der Vorwoche in ihre jeweiligen Gemeinderäte, um dort den Mandataren die neuesten Entwicklungen zu präsentieren. „Zu spät“, meinten einige, die sich aufgrund mangelnder Informationen außerstande sahen, so schwerwiegende Entscheidungen zu fällen. Andere glaubten wiederum, dass andere Maßnahmen wie z.B. ein Konkurs die bessere Variante darstellen würde. Die Bürgermeister präsentierten indes auch einige der geforderten Zahlen. Am interessantesten sind dabei die Zuschüsse der öffentlichen Hand, die zum Sanierungspaket der Bank geleistet werden müssen. Diese belaufen sich auf garantierte 250.000 Euro jährlich, wobei je 31.000 Euro von den beiden Gemeinden Mutters und Götzens aufzubringen sind. In weiterer Folge stehen jetzt weitere intensive Verhandlungen auf dem Programm. Vor allem mit dem „Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer“. Auch die Stadt Innsbruck werde man an diesbezügliche Zusagen erinnern – man erwarte sich einen Zuschuss in gleicher Höhe, wie ihn die beiden Gemeinden zahlen müssen.

Auf dieser Liste stehen derzeit der Zusammenschluss mit der Axamer Lizum und die Suche nach einem neuen Betreiber für die Bergbahnen – und zwar in dieser Reihenfolge, bestätigt Bgm. Hans Payr: „Wir haben jetzt erstmals vollen Einblick in die Geschäftsgebarung der Betriebsgesellschaft. Daraus geht hervor, dass ein positiver Betrieb der Bahnen durchaus möglich ist. Selbstverständlich muss das Tragseil neu gespannt werden“, bemüht sich Payr um den „Seilbahnerjargon“.

Zusammenschluss nötig
„Ohne den Zusammenschluss wird es jedenfalls sehr schwierig werden, darum steht diese Causa ganz oben. Die kolportierten Zahlen dazu: Acht Millionen Euro Gesamtkosten, 2,5 Millionen aufgrund bereits gefasster TVB-Beschlüsse bereits abgesichert. Weitere zwei Millionen, die der bisherige Betreiber Mag. Helmuth Zach zuschießen hätte sollen, sind jetzt wieder offen. Eventuell könnten die fehlenden Gelder durch die Beteiligung der anderen Gemeinden oder durch Partner hereingebracht werden. Geplanter Baubeginn des Zusammenschlusses wäre im Jahr 2012.

Gastronomie und mehr
Bis ein Betreiber gefunden wird, werden auch die Gastrobetriebe bei den Talstationen in Mutters und Götzens von der Betriebsgesellschaft weitergeführt. „Diese sollten dann natürlich auch vom Betreiber übernommen werden“, so Payr. Das Erlebnisrestaurant bei der Muttereralm Bergstation ist im Besitz der Agrargemeinschaft. Der „Abenteuerberg“ auf der Muttereralm soll eine deutliche Belebung erfahren.

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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