07.04.2017, 09:54 Uhr

Das Gute sollte Standard sein

Kommentar (Foto: Perry)

Kommentar

(jp). Aber momentan ist gesundes, biologisches Essen vor allem eines: ein teurer Spaß. Warum das so ist? Es mag daran liegen, dass die Erträge bei biologischer Landwirtschaft nicht so hoch sind. Quantität - das können nur die herkömmlichen Nahrungsmittellieferanten bieten.

Verantwortung
Dabei würde es in unserer Hand liegen, das zu verändern. Denn ein Großteil aller Lebensmittel landet im Müll. Wenn wir uns selbst einschränken würden, müsste auch nicht in Massen produziert werden. Aber wer will sich schon einschränken?

Neue Wege
Dass es auch anders geht, hat Raffael Sterkl, Gärtner aus Neulengbach, bewiesen. Zweieinhalb Saisonen lang versorgte er sich selbst. Natürlich hat nicht jeder die Zeit, sich täglich um seine Pflänzchen zu kümmern. Aber - Garten und zwei Hände vorrausgesetzt - an ein wenig Salat, Kräuter und Tomaten ist noch niemand gescheitert. Es wäre vielleicht nur ein geringes Maß, das wir dadurch an Produktionskosten und Massenwahn eindämmen könnten. Aber immerhin etwas.
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