11.04.2016, 09:20 Uhr

Das hat Zukunft: Eine Ausbildung in der Pflege

Im Oktober des vergangenen Jahres haben 27 Schüler mit der Diplom-Ausbildung begonnen. (Foto: TAU-Kolleg)

Ein Garant für allerbeste Ausbildung im Pflegebereich ist das TAU-Kolleg am Krankenhaus Braunau.

BEZIRK (ah). Dass Pflegeberufe boomen, ist keine neue Erkenntnis. Egal ob Physiotherapeuten, Kranken- oder Altenpfleger – diese Leute sind gefragt. Bereits seit 1960 werden in Braunau Personen entsprechend ausgebildet. Das TAU-Kolleg am Krankenhaus Braunau ist ein moderner Ausbildungsbetrieb in den Bereichen Pflege und Medizin. Wer hier eine Ausbildung absolviert, den erwartet ein moderner Unterricht, verbunden mit interessanten Praktikums-einsätzen. „Ich bin ständig in Kontakt mit dem Arbeitsmarktservice, dem Sozialhilfeverband und Stiftungsträgern, um den Bedarf an Pflegepersonal genau zu evaluieren. Ich will keine Arbeitslosen produzieren“, so Direktor Martin Angermeier. Am TAU-Kolleg kann eine Ausbildung zum/r Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester/pfleger und zum/r PflegehelferIn gemacht werden.

Zahlreiche Bewerber
Durchschnittlich gibt es für jeden Diplomlehrgang 80 Bewerber. 27 davon werden genommen. Zuerst müssen sich die Bewerber in einem Workshop in Kleingruppen beweisen. Danach ist ein Aufnahmetest zu absolvieren. Die letzten beiden Hürden sind das Gespräch mit Direktor Angermeier und anschließend muss man sich noch den Fragen einer Kommission stellen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst 2000 Theoriestunden und 2480 Praktikumsstunden. Angermeier rät, sich bereits ein Jahr vor dem geplanten Schulbeginn einen Termin für ein persönliches Vorstellungsgespräch geben zu lassen. Die Diplomausbildung beginnt immer im Oktober, ist kostenlos und es gibt ein monatliches Taschengeld in Höhe von etwa 330 Euro (im ersten Jahr).

Der Pflegehelfer
Die Ausbildung zum Pflegehelfer dauert zwei Jahre und endet mit einer kommissionellen Prüfung. Danach ist es möglich, sich zum Fachsozialbetreuer in Altenarbeit weiterzubilden. Als Fachsozialarbeiter ist man meist in Pflegeheimen beschäftigt. „Heime vergeben sogenannte Stammheimplätze. Damit hat man mit Ausbildungsbeginn einen sicheren Arbeitsplatz“, weiß Angermeier. Die Ausbildungkosten zum Pflegehelfer übernimmt das Land und die Auszubildenden haben Anspruch auf Arbeitslosengeld. Im Mai 2016 beginnt der nächste Ausbildungsturnus. Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten sind unter www.khbr.at/taukolleg erhältlich. „Pflegepersonal ist knapp. Dafür sorgt unter anderem die demografische Entwicklung. Frauen bekommen Kinder und wollen dann vielleicht Teilzeit arbeiten. Alles Gründe, warum wir viele Köpfe benötigen“, so Angermeier.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.
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