19.09.2016, 11:32 Uhr

Herbstmesse trotz Regen gut besucht

BRAUNAU. Die Messeeröffnung am Freitag stand ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Hilfe im Zuge der Simbacher Flutkatastrophe. Die Bürgermeister von Braunau und Simbach erinnerten daran, dass die Katastrophe noch lange nicht bewältigt sein wird und baten weiter um Spendenbereitschaft. Messeobmann Christian Haidinger hob insbesondere auch die grenzüberschreitende Ausrichtung hervor.

Messeauftakt mehr als gelungen

Der Freitag überraschte trotz sommerlicher Temperaturen schon mit sehr gutem Nachmittagsbesuch und sorgte für einen äußerst positiven Messeauftakt. Den Kontrapunkt setzte, sowohl witterungsmäßig wie dann auch vom Besuch, der Samstag. Dauerregen sorgte für eine deutlich niedrigere Frequenz. Viele der 150 Aussteller lobten aber die hohe Qualität der interessierten Besucher und fanden auch die Zeit für ausführliche Kundengespräche. Ein Segen bei diesen Wetterbedingungen war die Vergrößerung der überdachten Fläche im Freigelände durch den erweiterten Autosalon.

Besucherzahl spricht für Qualität der Messe

Der Sonntag brachte dann die Gegenbewegung. Viele der Besucher verschoben ihren Besuch auf diesen Tag und so entschädigte der letzte Tag für den verwässerten Samstag. Messeleiter Herwig Untner resümiert: „Ich habe auf Grund des Wetterberichtes Schlimmes befürchtet, es spricht aber für die Qualität unserer Messe wie auch unseres bereits festen Stammpublikums, dass selbst schlimmes Wetter nicht wirklich für einen Einbruch sorgt.“

Gut abgestimmtes Programm

Die Festwirtfamilie Zeiler sorgte mit einem gut abgestimmten Oktoberfestprogramm und super Bewirtung für ein perfektes Oktoberfest. Ein volles Zelt und tolle Stimmung an allen Messetagen ergänzten die Veranstaltung perfekt. Der Sonntag brachte wiederum mit der Direktübertragung der Inn-Salzachwelle viele neue, auch bayerische Gäste nach Braunau. Festwirt Zeiler: „Messe und Oktoberfest ergänzen sich perfekt und setzen ein starkes Zeichen der grenzüberschreitenden Solidarität und Zusammenarbeit der beiden Nachbarstädte am Inn.“

Fotos: Geiring
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