14.10.2016, 16:03 Uhr

Ein leidenschaftlicher DJ legt zuhause auf

Hobby-DJ Alexander Leeb (Foto: privat)

Vor drei Jahren begann Alexander Leeb aus St. Pantaleon-Erla mit seinem ungewöhnlichen Hobby.

ST. PANTALEON-ERLA (ml). Alexander Leeb aus St. Pantaleon-Erla hat ein außergewöhnliches Hobby. Er mixt verschiedene Lieder zusammen, man nennt es "DJing". Weil er gerne Musik hört, ist er oft auf YouTube – dort hat er mehrere Leute gesehen, die so etwas machen. Ihm gefiel es und er wollte es einmal selbst versuchen. Jetzt übt der Elektroktechnik-Lehrling das DJing bereits seit drei Jahren aus. "Ich habe mir eine Platte um 200 Euro gekauft, um meine Musik zu produzieren und sie darauf zu speichern. Mehrere Platten können auch 1.000 Euro kosten", sagt der 16-Jährige.

Wenn er seine Musik mixt geht es ihm gut, er wird munterer – es ist seine Leidenschaft. Um seine Musik zu produzieren, hat er auf seinen Laptop ein Programm, das sich "Virtual DJ" nennt. Mit diesem arbeitet er ständig, man kann ganz einfach eine Platte von selbst steuern.

Learning by doing

Es gäbe DJ-Kurse in Linz, doch der 16-Jährige wollte es selber schaffen um zu sagen: "Ich habe mir das Hobby selber erlernt, ohne Kurse." Man kann nicht jedes Lied zusammenmixen, wegen der unterschiedlichen Beats, aber man kann es so steuern, dass es langsamer oder auch schneller wird. Wenn das Lied fertig ist, nennt man es "Remix". Leeb hört sich die Stücke dann selber an, um zu wissen, ob er noch was ändern sollte. "Manchmal ist auch die Meinung von meinen Freunden oder meiner Famile sehr hilfreich", sagt er. Noch hat er keine Kanäle im Internet, wo er seine Musik präsentiert. Doch vielleicht möchte er später mal einen YouTube-Channel haben oder sogar in Clubs auflegen, wenn er bessere DJ-Platten hat. Bisher hat der Lehrling nur im Bekanntenkreis seine Musik präsentiert.

Seine Freunde waren begeistert. Sie finden es super und möchten es auch gerne selber können, da es sehr außergewöhnlich ist, so etwas zu machen. Man braucht viel Zeit, um gute Musik raus zu bringen. Zusätzlich braucht man eine große Ausrüstung, die zwischen 15.000 und 20.000 Euro kostet. "Natürlich gibt es auch kleinere Ausrüstungen, doch die kann man mit den anderen nicht vergleichen."
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