03.08.2016, 19:30 Uhr

Landesausstellung 2018: Bedeutung für Wirtschaft

Die Landesausstellung soll für zusätzliche Frequenz in der Ennser Innenstadt sorgen. (Foto: Hanspeter Lechner)

Landesausstellung und Pop-up-Stores zur Belebung der Innenstadt

ENNS (km). "Die Landesausstellung 2018 wird die Römerzeit in unserem Land beleuchten", erklärt Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) im Rahmen einer Pressekonferenz. "Wir befinden uns hier auf historischem Boden", sagt Bürgermeister Franz Stefan Karlinger. "Wir denken, dass durch die Landesausstellung 2018 ein Aufschwung in der gesamten Region zu verzeichnen ist", so Karlinger. Auch der Ennser Wirtschaftsverein macht sich bereits jetzt Gedanken für die Landesausstellung. "Wir wollen unsere Öffnungszeiten harmonisieren", erklärt Obmann Gerold Furtner. Mit solchen einheitlichen Öffnungszeiten wolle man den Touristen das Einkaufen in Enns erleichtern. Ein erster Schritt sei mit der Einkaufsnacht am 23. Juli gesetzt worden.

Projekt zur Belebung

Einen weiteren Schritt zur Belebung der Innenstadt auch im Hinblick auf die Landesausstellung setzt die Tourismus- und Stadtmarketing GmbH unter Max Homolka. "Eine Città slow wie Enns hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine belebte Innenstadt zu fördern und zu erhalten. Um dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen, bedarf es vieler verschiedener Aktivitäten", so Homolka. Als Beispiel nennt er unter anderem eine zufriedenstellende Parkplatzsituation. Seit einiger Zeit befinde man sich außerdem in der Ausarbeitung eines Projekts, das die Ennser Innenstadt zusätzlich beleben solle. Durch dieses würden dauerhaft leerstehende Geschäftslokale bald der Vergangenheit angehören. Gemeint sind damit die geplanten Pop-up-Stores. Darunter versteht man ein provisorisches Einzelhandelsgeschäft, das vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen betrieben wird. "Durch dieses innovative Konzept erweckt man das Interesse der Kunden und die Frequenz steigt", erklärt Homolka. Wo die geplanten Pop-up-Stores in Enns schlussendlich zu finden sind und wer in diese später einzieht, will der TSE-Chef allerdings noch nicht verraten. Der Andrang sei derzeit aber relativ groß, so Homolka. Starten will man mit den Pop-up-Stores bereits im kommenden Herbst.
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