25.04.2016, 10:15 Uhr

Ein Leben wie in längst vergangenen Zeiten

Valentin Fender bei der Zubereitung des Pinzgauer Holzknechtmuas auf offenem Feuer. (Foto: Michaela Gihl)

Das Salzburger Freilichtmuseum entführte Interessierte in ein Leben wie vor 200 Jahren.

GROSSGMAIN (mig) Unter dem Motto „Leben wie vor 200 Jahren“ haben viele Freiwillige, die noch das ein oder andere wertvolle Handwerk von anno dazumal beherrschen, kürzlich Besuchern einen Blick über die Schulter in die Vergangenheit gewährt. So wurde an vielen Stationen das Leben und Arbeiten wie im Jahre 1816 veranschaulicht.

Hoagnastnidei und Schnaps

Zu sehen und erleben gab es Einblicke in die bäuerliche Textilerzeugung. In der Rauchstube – eine um 1816 noch weit verbreitete Wohnform – lud Valentin Fender zu einer Kostprobe des "Pinzgauer Holzknechtmuas" ein – zubereitet wie damals auf der offenen Feuerstelle. In der „Station“ Knotzingerhof kochte Weiserhofwirt Roland Essel "Hoagnastnidei" – eine in Salzburg um 1816 sehr verbreitete Speise. Traditionelles Trachtennähen und Schnapsbrennen wurde im Hiertlhaus gezeigt. Auch die Sonderausstellung "Hunger, Not und Gottvertrauen – bergbäuerliches Leben um 1816" gab es zu sehen.
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