18.03.2016, 11:23 Uhr

Protest am Wiener Ballhausplatz: Der Bezirk Gänserndorf fordert den Bau der Marchfeldschnellstraße

Die Verhandlung zur Marchfeldschnellstraße wird am 23. Mai fortgesetzt. (Foto: Asfinag)
BEZIRK/WIEN. Am 12. April um 9.30 Uhr wird der Bezirk lautstark auf seine Forderungen und die zunehmende eskalierende Verkehrssituation im Marchfeld aufmerksam machen. An diesem Tag plant Landtagsabgeordneter René Lobner gemeinsam mit den Bürgermeistern des Bezirks eine Kundgebung auf dem Wiener Ballhausplatz.
Die Lokalpolitiker hoffen auf breite Unterstützung durch die Bevölkerung. „Unser Ziel ist es, ein gemeinsames und deutliches Zeichen aus der Region zu setzen“, sagt Lobner. „Es geht um die Menschen in unserem Bezirk. Wir fordern daher ein klares Ja zum Baubeginn der S1 und S8.“

„Die öffentliche Verhandlung am Dienstag, den 5. Aprilin der Bezirkshauptstadt ist ein erster wichtiger Schritt für dieses Infrastrukturprojekt“, betont Lobner. „Jetzt heißt es ‚dran bleiben‘ und den Druck auf die verantwortlichen Stellen zu erhöhen. Der Bau muss so schnell wie möglich realisiert werden und es darf zu keinen weiteren Verzögerungen kommen." Die Kundgebung am Ballhausplatz werde der Auftakt zu weiteren Aktionen sein.

Noch bis 4. April liegten die Gutachten zur S 8 auf den Gemeinden auf, vom 5. bis 8. April findet die mündliche Verhandlung statt. Die Marchfelschnellstraße soll laut offiziellem Plan der Asfinag 2017 gebaut und 2019/20 eröffnet werden.
Ob der Zeitplan der Asfinag hält, hängt auch vom Bau der S 1, dem letzten Teil der Wiener Außenring-Schnellstraße ab. Das UVP-Verfahren für die S 1 wurde im März 2015 positiv abgeschlossen, der Bescheid wurde beeinsprucht.
Nun entscheidet das Bundesverwaltungsgericht.
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leopold eggenberger aus Gänserndorf | 19.03.2016 | 18:30   Melden
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Wolfgang Rehm aus Gänserndorf | 19.03.2016 | 22:22   Melden
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