15.03.2016, 00:00 Uhr

Die Wärme aus dem Wald

Das Gänserndorfer Heizwerk ging 2015 in Betrieb und versorgt öffentliche Einrichtungen. (Foto: EVN/Rumpler)

Wärme aus erneuerbarer Energie, wie der nachwachsende Energielieferant Holz, ist die Wärme der Zukunft.

BEZIRK. Im Bezirk sind in den vergangenen Jahren einige Fernheizwerke entstanden, so in Gänserndorf, Strasshof und Deutsch-Wagram. Während die Gänserndorfer Anlage mit Stroh aus Lassee befeuert wird, wird das Strasshofer Fernheizwerk der EVN mit Biomasse und das Deutsch-Wagramer Werk mit Pellets beliefert.
Die 2012 errichtete Deutsch-Wagramer Anlage stellt für bis zu 500 Wohneinheiten außerhalb des Stadtzentrums umweltfreundliche Wärme zur Verfügung und unterstreicht damit die Klimaschutzziele der Stadtgemeinde.
Die Energieversorgung erfolgt durch einen 500 Kilowatt Biomassekessel, der die Grundlast aus Holzpellets abdeckt. Der bestehende Erdgaskessel dient zur Ausfallsicherheit und Abdeckung von Spitzenlasten.
Jährlich können mit der neuen Anlage rund 400 Tonnen CO2 eingespart werden. „Die Gemeinde leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Nutzung heimischer Rohstoffe“, sagt EVN Wärme Geschäftsführer Gerhard Sacher.
In Strasshof, das seit elf Jahren Klimabündnisgemeinde ist, stehen zwei Biomassekessel mit einer Leistung von 400 Kilowatt und 200 Kilowatt samt Pufferspeicher zur Verfügung. Waldhackgut aus de rRegion wird ier zur Energieerzeugung eingesetzt.
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