05.05.2016, 14:03 Uhr

Familie Fabian will ein halbes Jahr lang "heimisch" essen

Renate, Lea, Claudia und die übrigen Familienangehörigen setzen sechs Monate lang voll auf burgenländische Kost.

Die Bezirksblätter Burgenland haben die Initiative „Wir essen burgenländisch“ gestartet.

Ist es möglich, sich über einen einen längeren Zeitraum nur von Lebensmitteln burgenländischer Herkunft zu ernähren? Die Bezirksblätter Burgenland wollen diese Frage mit Hilfe von sechs Familien beantworten. Sie werden versuchen, sechs Monate lang beim Lebensmitteleinkauf und beim Essen möglichst auf burgenländische Produkte zurückzugreifen.

Die Familien berichten über ihre Erfahrungen regelmäßig auf www.meinbezirk.at/bgld/regional sowie jede Woche in der aktuellen Bezirksblätter-Ausgabe.

Das regionale Experiment

Im Bezirk Güssing wagt die Familie Fabian aus St. Michael das "regionale Experiment". Mutter Renate, Vater Peter, Oma Margarete, Tochter Claudia, Schwiegersohn Sebastian und Enkeltochter Lea haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt.

Auf allzu große Schwierigkeiten dürften sie dabei nicht stoßen. "Wir essen schon jahrelang regionale Produkte und bauen auch selber Gemüse an. Wir freuen uns, bei der Initiative dabei sein zu können, weil uns unsere Gesundheit sehr wichtig ist", erzählt Renate Fabian.

Eigener Permakultur-Garten

Das Besondere dabei: Das Gemüse kommt aus einem Permakultur-Garten, den die Familie gemeinsam mit Nachbarn bewirtschaftet. Erdäpfel, Fisolen, Erbsen oder Erdbeeren sind also zu 100 % "made in St. Michael". Das gilt auch für die selbstgemachten Marmeladen, Sirupe und Säfte oder für das Rindfleisch, das im Ort produziert und eingekauft wird.

Umweltbewusstsein wird im Hause Fabian seit jeher groß geschrieben. Möglichst verpackungsarm gestalten sich die Einkäufe in den Geschäften, Getränke in Plastikflaschen stehen auf der "schwarzen Liste".

"Warum schlechte Ware aus dem Ausland importieren, wenn unsere Produkte frisch aus der Umgebung kommen", lautet das Motto von Renate Fabian. "Wir freuen uns auf diese Herausforderung."

Die Bezirksblatt-Leser dürfen nun ein halbes Jahr lang in der Zeitung und online mitverfolgen, wie Peter, Renate, Margarete, Claudia, Sebastian und Lea diese Herausforderung meistern.

Unterstützung des Landes

Die Initiative „Wir essen burgenländisch“ wird von Agrarlandesrätin Verena Dunst unterstützt. "Bewusste Ernährung mit regionalen Produkten bringt viele Vorteile für die Gesundheit, die Umwelt und fürs Geldbörsel. Gemeinsames Einkaufen und Kochen forciert einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Lebensmitteln und stärkt die familiäre Bindung", unterstreicht Dunst.
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